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Eine Million Impfungen in der Region Hannover verabreicht

SPRINGE/REGION HANNOVER. Am gestrigen Montag wurde in der Region Hannover die millionste Covid19-Impfung verabreicht.

„Angesichts einer Einwohnerzahl von 1,2 Millionen Menschen sind eine Million Impfungen ein echter Meilenstein. Ich bin überzeugt davon, dass die Impfungen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass wir seit einigen Wochen einen klaren Abwärtstrend bei den Infektionszahlen haben“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau und verwies auf die aktuelle Sieben-Tages-Inzidenz, die am Montag bei 3,9 lag.

 Oberbürgermeister Belit Onay lobte das Engagement der Beschäftigten im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Region Hannover. „Die Organisation funktioniert ausgezeichnet, die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind freundlich und hilfsbereit – das haben mir zahlreichen Menschen bestätigt, die dort geimpft wurden.“ Rund 582.000 Impfungen sind dort in den vergangenen sechs Monaten verabreicht worden, davon 355.000 Erstimpfungen und 227.000 Zweitimpfungen. Onay hob zudem die Bedeutung der hausärztlichen und betriebsärztlichen Impfungen hervor, auf deren Konto mehr als 400.000 Impfungen gehen.

„Wären die Impfstofflieferungen nicht immer wieder hinter den Erwartungen zurückgeblieben, wäre noch deutlich mehr möglich gewesen“, betonte Cordula Drautz, Dezernentin für Finanzen und Gebäude der Region Hannover. „Das Impfzentrum kann ohne Weiteres 6000 Impfungen am Tag bewältigen und hat dies ja auch schon getan.“ Zuletzt standen allerdings nur knapp 3000 Impfungen pro Tag auf dem Plan – mangels Impfstoff. Immerhin ist Zahl der Personen auf der Warteliste, die noch kein Terminangebot erhalten hat, mittlerweile auf unter 30.000 gesunken. Zwischenzeitlich hatten mehr als 100.000 Menschen auf einen Termin im Impfzentrum gewartet. Drautz hob die große Impfbereitschaft in der Region Hannover positiv hervor. „Ich hoffe, dass das so bleibt. Wenn sich die Deltavariante des Coronavirus weiter ausbreitet, kann die zu erwartende vierte Welle durch eine hohe Impfquote abgeflacht werden.“

Das Impfzentrum wird nach jetziger Planung bis zum 30. September in Betrieb bleiben. „Falls das Land Niedersachsen es wünscht, können wir den Betrieb auch länger aufrechterhalten. Dafür benötigen wird aber frühzeitig die notwendige Klarheit. Am Impfzentrum hängt ja nicht nur Infrastruktur, sondern auch Personal“, sagt Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Stadt Hannover.




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