weather-image
Unfallkommission sieht keine andere Lösung / Region klärt Finanzierungsfrage

Eine Ampel für die Problemkreuzung

Gestorf. Dass etwas geschehen musste, war klar: Allein im vergangenen Jahr ereigneten sich an der Kreuzung von Landesstraße 422 und Kreisstraße 216 acht Unfälle. Die Frage, mit der sich jetzt die Unfallkommission beschäftigt hat, war die nach einer Entschärfung der riskanten Stelle. Und die Experten von Stadt, Region, Land und Polizei kamen einhellig zu dem Schluss: Nur eine Ampel kann die Lösung sein.

270_008_7719088_kreuzung2_1_.jpg
Mischer

Autor

Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Es gibt schon Stoppschilder, Haltelinien, Fahrbahnmarkierung. Trotzdem kracht es immer wieder dort, wo Calenberger Straße und Harbergstraße am Ortsrand aufeinandertreffen. Jetzt also eine Ampel.

„Im Laufe der Jahre hat sich einfach keine bessere Möglichkeit gefunden“, sagt Verkehrs-Sachbearbeiter Reinhard Bruns von der Polizei. „Aufgrund der vielen Unfälle geht es nicht anders.“ Wann die Ampeln aufgestellt werden, ist noch unklar.

Denn zuerst muss das Problem der Finanzierung geklärt werden: Die Kosten für Planung und Bau der Ampel müssen in den Haushalt eingestellt werden. Und zwar gleich bei drei Stellen: Weil an der Kreuzung Landes- und Kreisstraßen aufeinandertreffen, sind auch Region und Land an Bord – genau wie die Stadt selbst. Das kann also eine Weile dauern. Beobachter gehen davon aus, dass es in diesem Jahr nichts mehr mit dem Bau wird. Das liegt freilich auch daran, dass ausführlich geplant werden muss. Nicht nur das Aufstellen, sondern auch, wo die Ampeln genau hin sollen – und wie sie programmiert werden. Dafür muss zunächst der Verkehrsfluss untersucht werden. Diese sogenannte Knotenstrommessung könnte bereits in den nächsten Wochen starten.

Zuletzt war es Ende April an der Kreuzung zu einem Unfall gekommen. Dabei wurde ein Mann leicht verletzt. Auch die Anwohner der Strecke leiden unter den häufigen Zusammenstößen: Immer wieder werden ihre Zäune und Mauern von Autos beschädigt. Zuletzt hatten Polizeiexperten die Ampeln gefordert, durch die Zustimmung der Unfallkommission steht der Errichtung jetzt nichts mehr im Weg. Auch die Gestorfer Feuerwehr hatte Nachbesserungen an der Problemkreuzung gefordert.



Anzeige
Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt