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Ein Tag zum Liebhaben

Springe. Den Applaus hatte er schon eingeheimst, als die Sache für Carsten Marock noch einmal ernst wurde: Der Ortsbürgermeister ließ sich ein bisschen feiern, weil er gerade mit nur zwei Schlägen das Bockbierfass angestochen hatte. Und dann? Floss der Gerstensaft nicht. Marock musste noch mal ran und nach ein paar entschlossenen Hieben gab es endlich Bier. Und der Sonntag mit seinem vollen Programm konnte offiziell starten.

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VON CHRISTIAN ZETT

Mittlerweile ist die Kombination eine Art Selbstläufer geworden: Das Maibaumfest, nach 17 Jahren etabliert, wird im sechsten Jahr vom „Tag der Vereine“ ergänzt. Dazu kommt das klassische Bürgerkönigschießen, ein Freiluftgottesdienst – und die Geschäfte öffnen ihre Türen. Ergebnis: Die Innenstadt ist voll, auch wenn das Wetter wie gestern nicht hundertprozentig stimmt.

Die Festmeile begann am Niederntor, wo sich unter anderem der Kaninchenzüchterverein Eldagsen niedergelassen hatte – natürlich mit tierischer Begleitung, was vor allem die Kinder freute. Für besonderes Aufsehen sorgten von hier auch Vertreter des neuen Vereins „Koperlance“, der sich für soziale und ökonomische Belange einsetzen will. Sie marschierten mit großen Schildern durch die Stadt, auf denen sie kostenlose Umarmungen versprachen. Und setzten ihr Vorhaben immer wieder erfolgreich in die Tat um. Geöffnet hatte gestern auch die Stadtbibliothek. An der Fünfhausenstraße boten Ski- und Kanuclub Kistenklettern an, am Amtsgericht gab es einen Bogenschießstand von Concordia Alvesrode.

Zentrum des Geschehens war allerdings der Marktplatz, wo es den Nachmittag über zahlreiche musikalische Einlagen zu hören gab: Neben Spielmannszug und Feuerwehr-Musikern trat auch die Singgemeinschaft auf.

Etwas abgeschnitten vom Besucherstrom waren die Stände am Oberntor. Einige Vereinsvertreter kritisierten, dass die St.-Andreas-Straße für den Festtag nicht gesperrt war. „Dann würde ja alles zusammenbrechen“, sagte Stadtmanagerin Anike Fritz. Die Straße sei auch an anderen verkaufsoffenen Sonntag nicht gesperrt.

Auch der Wahlkampf machte sich bemerkbar: Zahlreiche Kandidaten mischten sich unter die Besucher und buhlten um Stimmen.



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