weather-image
Im Wisentgehege gibt es zum Start der Wintersaison zahlreiche Baustellen – und zwei besondere Veranstaltungen

Ein neuer Koloss und Zuwachs für die Rentierfamilie

Alvesrode. Irgendetwas ist immer – unter diesem Motto startet die Wintersaison in diesen Tagen auch für Wisentgehege-Chef Thomas Hennig und sein Team. Zahlreiche Baustellen beschäftigen die Verantwortlichen – und nicht alle sind für die Besucher gleich offensichtlich.

Hier wohnen bald die Waschbären: Die Anlage ist Teil des neuen Kleinraubtierbereichs im Wisentgehege. Im Hintergrund ist die gro
zett2

Autor

Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Momentan tut sich zum Beispiel etwas in einem der ältesten Gebäude des Geheges. Der sogenannte Wisentschuppen nahe des Eingangs, geschätzte 75 Jahre alt, wird momentan zu einem Futtersilo ausgebaut. „So müssen wir zum Beispiel den Mais nicht mehr säckeweise kaufen, sondern können auch größere Mengen lagern“, so Hennig.

Schon sichtbarer ist da etwa die etappenweise Erneuerung des Gehege-Außenzauns zur Landstraße hin – oder die neue Bären- und Wolfsbrücke, die Hennig für das kommende Jahr anpeilt. Der Koloss ist stark baufällig, musste zuletzt immer wieder übergangsweise gesperrt werden. Über den Winter komme man jetzt noch mit zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen, so Hennig: „Aber bis auf die großen Türme müssen wir im nächsten Jahr alles neu machen.“

Gerade jetzt, wenn es früh dunkel wird, kommt eine weitere Neuerung besonders gut an: Zwischen Café Wild und dem neuen Kleinraubtiergelände leuchten Scheinwerfer die Wege aus. „Das war zum Beispiel jetzt an den Wolfstagen besonders gut“, so Hennig. Langfristig will er auch andere Teile des Tierparks entsprechend ausstatten: „Wir machen das, wenn sich wegen anderer Erdarbeiten die Gelegenheit ergibt.“

Auch ein Langzeitprojekt des Wisentgeheges soll im kommenden Jahr in die Endphase gehen: Nach über vier Jahren Planung und Bau will Hennig dann letzte Hand an das Kleinraubtiergehege legen. Schon länger tummeln sich dort die Waschbären in wechselnden Freiluftgehegen – bald soll auch ihre neue, größere Heimat fertig sein. Dort sprudelt dann auch eine ganz besondere Attraktion: ein beleuchteter Wasserfall, der sich per Pumpsystem aus einer neuen biologischen Wasserreinigungs-Anlage speist. Wenn die Waschbären dann endgültig umgezogen sind, soll in dem Bereich direkt am Eingang womöglich ein zweites Iltis-Pärchen einziehen: „Die sind aber schwer zu bekommen.“

Und apropos Neuzugänge: Heute holt Hennig mit seinen Kollegen zwei neue Rentiere ins Wisentgehege. Sie sollen – passend zur Vorweihnachtszeit – die kleine Herde ergänzen.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt