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Ferag-Preis: NDZ erntet viel Lob für Artikel und Aktionen rund um die Kommunalwahl

„Ein Lehrstück für andere Zeitungen“

Springe. Mit dem Ferag-Leser-Blatt-Bindungspreis 2012 hat die Redaktion der Neuen Deister-Zeitung einen der bundesweit begehrtesten Journalistenpreise gewonnen. Gewürdigt wird damit die Berichterstattung rund um die Kommunalwahl im vergangenen Herbst. Über Monate hatte die NDZ damals das politische Geschehen in Springe und Bad Münder begleitet – über alle Kanäle hinweg: Kritische Artikel, Serien, Kandidatenvideos, eine Podiumsdiskussion, einen Live-Ticker am Wahlabend...

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„Ich bin sehr stolz auf unsere Redaktion“, freute sich Verleger Burkhard Schaper über die tolle Nachricht aus Berlin. „Wir haben damit bewiesen, dass auch eine Zeitung unserer Größenordnung Qualitätsjournalismus bieten kann“, sagt Chefredakteur Marc Fügmann.

Jury-Mitglied Stefan Kob, Chefredakteur des Solinger Tageblatts, lobt „die ungewöhnlichen Ansätze und Herangehensweisen der NDZ an das Thema Kommunalpolitik“. Dass eine Zeitung ausgiebig über Wahlen informiere, sei zwar eigentlich selbstverständlich. Preiswürdig seien aber der Umfang und die Tiefe, in der dies hier erfolgt sei. Hinzu komme die Einbindung von Online-Elementen und Veranstaltungen. „Ein Lehrstück für andere Zeitungen“, so Kob.

In der gestern veröffentlichen Stellungnahme der Jury heißt es, in manchen Zeitungen komme die unverzichtbare Erläuterung kommunalpolitischer Zusammenhänge „leider (...) als Pflicht“ rüber. Das „krasse Gegenbeispiel dazu“ sei der Neuen Deister-Zeitung gelungen. Beeindruckend sei vor allem die Fülle der Wahl-Artikel: Nachrichten, Hintergrundberichte, Servicestücke, Reportagen, Interviews und immer wieder Porträts: „Denn Inhalte werden schließlich mehr über Personen als über Programme transportiert“, schreibt die Jury.

Eine Sonderbeilage rundete eine Woche vor der Wahl das Programm ab: „Dabei integrierte die Redaktion unterhaltsame Elemente wie ein Quiz, in dem die Kandidaten Aussagen ihrer Programme wiedererkennen sollten oder eine Analyse der Partei-Onlineauftritte“, heißt es in dem Schreiben. Besondere Erwähnung findet die Einbeziehung der Leser – unter anderem durch die von 350 Springern besuchte Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten. „Viel mehr, als das achtköpfige Redaktionsteam des kleinen Blattes zu den Wahlen auf die Beine stellte, geht gar nicht“, urteilt die Jury abschließend.

Dem Verband Deutscher Lokalzeitungen (VDL) gehören gut 90 Verlage von Bayern bis Schleswig-Holstein an. Zusammen bringen sie es täglich auf eine Auflage von etwa 1,2 Millionen Exemplaren. An dem Wettbewerb durften auch Zeitungen teilnehmen, die nicht Mitglied sind.



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