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Abgerissenes Fachwerkhaus: Erbengemeinschaft hat mehrere Interessenten an der Hand

Eigentümer wollen Markt-Lücke schließen

Springe (mari). Ein Jahr, nachdem das marode Fachwerkhaus Am Markt 7 abgerissen worden ist, deutet sich nach Angaben der Grundstücksbesitzer eine Wiederbebauung an. Die Erbengemeinschaft spricht von diversen Anfragen: „Wir gehen davon aus, dass die Verhandlungen kurz- oder mittelfristig zu einem Erfolg führen werden.“

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Das etwa 400 Jahre alte Gebäude war bei einem Brand im November 2001 schwer beschädigt worden. Danach stand es jahrelang leer. Sah es anfangs noch so aus, als könne das Haus mit seiner historisch wertvollen Fassade saniert werden, stellte sich schließlich heraus, dass die Immobilie nicht zu retten war. Im Juni vergangenen Jahres wurde das Stück Springer Stadtgeschichte abgetragen. Seitdem klafft auf dem Marktplatz eine Lücke.

Die heimische Maklerfirma „Herrmann Immobilien“ hatte ab dem Jahr 2004 versucht, einen Käufer für das Haus beziehungsweise das Grundstück zu finden. Immer wieder gab es Interessenten, die Vertragsunterzeichnung gelang jedoch nicht. Dabei soll auch der Preis des Objekts eine entscheidende Rolle gespielt haben. Seit einem halben Jahr kümmert sich die Erbengemeinschaft eigenhändig um den Verkauf.

„Leider gibt es in Springe zu viele Leerstände“, kritisiert der Sprecher der Grundstücksinhaber, der namentlich nicht genannt werden möchte. Dieses Überangebot erschwere die Verhandlungen immens: „Das ist kein leichter Standort.“ Ein potenzieller Investor brauche ein ausgeklügeltes Konzept, um auf seine Rendite zu kommen.

Die Verhandlungen sind offenbar dennoch so vielversprechend, dass die Erbengemeinschaft momentan nicht in Gespräche mit weiteren Interessenten einsteigt. „Kein Bedarf“, heißt es dazu. Das Grundstück ist 417 Quadratmeter groß, die Fläche ist laut Bodenrichtwert-Tabelle etwas mehr als 100 000 Euro wert.



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