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Eigenes Atelier für die Kita Eldagsen

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Autor:

von Simone Hempelmann

ELDAGSEN. Eine Kooperation mehrerer Bildungseinrichtungen und eine großzügige Spende haben es möglich gemacht: Die Kindertagesstätte Eldagsen beherbergt in ihren neuen Räumen an der Hindenburgallee nun auch ein reichhaltig ausgestattetes Atelier, in dem die Kinder selbstbestimmt und ohne schablonierte Vorgaben ihre Kreativität entfalten können.

Kindertagesstättenleiterin Marion Heppner-Waldeck strahlt vor Glück. „Wir sind mächtig stolz auf unser neues Atelier und freuen uns, den Kindern dieses Angebot machen zu können. Möglich geworden ist diese Maßnahme aber nur durch eine kräftige Finanzspritze und vor allem durch die Initiative eines unserer Kindergartenväter, Eric Herwig – sonst wäre all das für uns finanziell nicht realisierbar gewesen“, betont sie.

Herwig ist Lehrer an der Berufsbildenden Schule in Springe (BBS) und unterrichtet dort die Fachrichtung Holztechnik. „Unsere Berufsschüler absolvieren jedes Jahr ein vierwöchiges Praktikum, und in dieser Zeit geben wir Schülern der Heinrich-Göbel-Realschule und der KGS Barsinghausen im Rahmen einer schulübergreifenden Kooperation die Möglichkeit, in den Berufsschulalltag hineinzuschnuppern“, erklärt er.

Die Schüler gründen in verschiedenen Projekten in den Bereichen Holz, Bau, Metall- und Fahrzeugtechnik kleine Firmen, bekommen einen Auftrag und erstellen dann selbstständig Kalkulationen, Stücklisten, Planungsskizzen und vieles mehr, um eine reale Auftragsabwicklung zu simulieren. Am Ende steht dann natürlich auch die Fertigung des Auftrags – im Falle des Kindergartens Eldagsen die Ateliereinrichtung.

„Die Synergieeffekte bei dieser Aktion sind wirklich klasse“, freut sich Herwig, der das Projekt betreut hat. „Die Schüler können praktisch tätig werden, bekommen einen an die Realität angelehnten Eindruck vom Berufsbild und am Ende steht sogar ein Produkt, das nützlich ist und Freude macht“, zählt er auf.

Bei der Finanzierung des Großprojekts half der Eldagser Zahnarzt Christian Georg Hoppe. „Allerdings sind lediglich Kosten für die Multiplexplatten und anderes Kleinmaterial angefallen – die Schüler und ich haben alle Arbeiten im Rahmen unserer schulischen Tätigkeit erledigt“, betont Herwig.

Kindertagesstättenleiterin Heppner-Waldeck ergänzt, dass auch der Förderverein der Kita bei der Planung und Umsetzung mitgewirkt hat: „Väter haben gemeinsam mit ihren Kindern tatkräftig beim Aufbau der Ateliereinrichtung geholfen, und der Förderverein kümmert sich außerdem um die Anschaffung einiger weiterer Einrichtungsgegenstände.“



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