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„Earth Hour“: Springe knipst das Licht aus

In Springe gehen die Lichter aus – ganz bewusst: Die Deisterstadt beteiligt sich erstmals an der größten weltweiten Klimaschutzaktion „Earth Hour“. Am Sonnabend, 24. März, bleibt der Marktplatz abends eine Stunde unbeleuchtet und steht damit auf einer Liste mit dem Brandenburger Tor, dem Eiffelturm und dem Big Ben.

Foto: Mischer/Archiv

„Auch wir möchten ein Zeichen setzen“, sagt Springes Klimaschutzmanagerin Katrin Härtel. Der neue Bau-Chef Jörg Klostermann habe ihren Vorschlag sofort für gut befunden und zugestimmt, die Deisterstadt für die internationale Aktion des WWF anzumelden. Auf der Deutschland-Karte ist Springe bereits vermerkt, neben der Landeshauptstadt als einzige Kommune in der Region Hannover. Weitere Teilnehmer in der Nähe sind Hameln und Hildesheim.

Am Sonnabend, 24. März, wird es zwischen 20.30 und 21.30 Uhr rund um den Globus dunkel: Millionen Menschen protestieren für mehr Klimaschutz. Die Naturschutzorganisation WWF initiiert die Aktion zum zwölften Mal. Gestartet wurde sie 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten, in mehr als 170 Ländern, begangen. Vor einem Jahr nahmen 7000 Städte teil, 323 in Deutschland.

„Es wäre toll, wenn auch zahlreiche Bürger mitmachen“, sagt Klimaschutzmanagerin Katrin Härtel. Die Wahl des öffentlichen „Gebäudes“ sei auf den Marktplatz gefallen, weil dort noch die winterliche Giebel-Beleuchtung angeschaltet ist, „im Gegensatz zum Rathaus“, erklärt Härtel. Es gehe nicht darum, Energie zu sparen, sondern um die Botschaft: „Wir können viel erreichen, wenn wir alle ein gemeinsames Ziel verfolgen.“

Setze sich die Erderhitzung weiter wie bisher fort, drohe jede sechste Art auszusterben. „Der Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen für die Vielfalt der Lebewesen auf unserer Erde.“mari

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