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Drogenbesitz: Eldagser vor Gericht freigesprochen

ELDAGSEN. Es waren kleinste Mengen Marihuana, die Polizeibeamte bei einer Wohnungsdurchsuchung in Eldagsen vor einem Jahr fanden. Gegen den unbescholtenen 31-jährigen Mieter wurde ein Strafbefehl über 600 Euro verhängt. Doch der erhob Einspruch, jetzt kam es zur Verhandlung. Das Gericht stellte das Verfahren ein.

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Autor:

ANNE BRINKMANN-THIES

Vorm Amtsgericht erklärte der Mann: „Ich habe nichts damit zu tun, die Sachen gehörten mir gar nicht“.

Das sichergestellte Tabak-Marihuana-Gemisch und weitere knapp vier Gramm des Betäubungsmittels gehörten vielmehr seiner Freundin, berichtete er.

Lediglich eine Lampe, die wohl auch zur Anzucht von Cannabis-Pflanzen hätte verwendet werden können und von der Polizei gefunden wurde, sei tatsächlich seine gewesen, erzählte er weiter. Die habe er irgendwann geschenkt bekommen, sagte er.

Dass er noch vor einem Jahr selbst gelegentlich Cannabis konsumiert habe, stritt er auf Nachfrage der Richterin auch nicht ab: „Wenn mal ein Joint rumging, dann habe ich auch mal dran gezogen“.

Doch das sei mittlerweile vorbei. Denn berufsbedingt könne er sich keinerlei Betäubungsmittel-Missbrauch leisten, betonte er.

Das Gericht stellte schließlich das Verfahren gegen den 31-jährigen Mann aus Eldagsen auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen Geringfügigkeit ein.

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