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Dietrich Rotter: Seit 70 Jahren dem TSV Gestorf treu

GESTORF. Dietrich Rotter blickt auf eine lange Vereinszugehörigkeit zurück: Seit 70 Jahren ist er Mitglied im Turn- und Sportverein (TSV) Gestorf. Aber so etwas wie in den vergangenen zwei Jahren während der Coronapandemie hat auch er noch nicht erlebt.

Autor:

Reinhold Krause
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In fast allen Sparten brach das breit gefächerte Sportprogramm des TSV zusammen. Gerade die Indoorsportarten wie Turnen, Gymnastik, Tischtennis oder der Gesundheitssport fielen dem Virus und den damit verbundenen Infektionsschutzverordnungen zum Opfer. Selbst die Jubiläumsfeier des Vereins anlässlich des 75-jährigen Bestehens musste ausfallen, soll aber auf jeden Fall nachgeholt werden, wie der Vorstand jetzt bei der Mitgliederversammlung mitteilte.

Bereits mit 15 Jahren trat Rotter dem TSV bei und hat in vielen Sparten, ob im Gesundheitsbereich, als aktiver Fußballer oder Vorstandsmitglied, seine Spuren hinterlassen. Klaus-Dieter Winkel, der Vorsitzende des TSV, würdigte das Engagement des mittlerweile 85-Jährigen, der vor zehn Jahren bereits zum Ehrenmitglied des TSV ernannt wurde und 2018 den Ehrenamtspreis der NDZ-Sportgala erhielt, und überreichte ihm einen Präsentkorb nebst Urkunde und Vereinsnadel.

Kürzeste Mitgliederversammlung der Vereinsgeschichte

„Es war mit Sicherheit die kürzeste Mitgliederversammlung in der Vereinsgeschichte“ sagte Winkel am Schluss der Versammlung, die ganze 45 Minuten dauerte – Wahlen inklusive. Bei denen wurde der komplette Vorstand im Amt bestätigt. Damit bleibt Winkel Vorsitzender und Andreas Kunkel sein Stellvertreter. Kathrin Sustrate als Kassenwartin und Annemarie Weber als Schriftführerin komplettieren den Vorstandskern.

Trotz der eingeschränkten sportlichen Angebote verzeichnet der Vorstand eine stabile Mitgliederentwicklung. Aktuell stehen 871 zahlende Mitglieder auf der Beitragsliste, neun weniger als im Vorjahr. Positive Anmerkung des ersten Vorsitzenden: „Seit 2016 haben wir keine säumigen Beitragszahler mehr in unseren Reihen.“

Dank einer guten Kassenlage steht den geplanten Investitionen und Verbesserungen auf dem Sportareal an der Suderbruchtrift nichts mehr im Wege. Unter anderem soll die Sportabzeichengruppe vom alten Sportplatz an der Harbergstraße dorthin umziehen, da einige der Anlagen auf dem alten Gelände, wie etwa die Weitsprunggrube, stark sanierungsbedürftig sind.

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