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Dieter Gonschorek: Demografischer Wandel wird Alvesrode noch lange beschäftigen

Alvesrode. Alvesrodes Ortsbürgermeister Dieter Gonschorek freut sich über die neuen Bushaltestellen im Ort. Für ihn stehen sie exemplarisch für das, was Alvesrode noch viele Jahre beschäftigen wird: der demografische Wandel.

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Autor:

von Jennifer Schüller

Alvesrode. Das Pflaster sieht noch fast unbenutzt aus und die Wartehäuschen an der Bushaltestelle „Vor der Höhe“ in Alvesrode sind so nagelneu, dass in ihnen noch nicht einmal ein Fahrplan hängt. „Die wurden erst vor ein paar Tagen aufgestellt“, sagt Alvesrodes Ortsbürgermeister Dieter Gonschorek sichtlich mit Stolz. Endlich müsse man sich nicht mehr für diese „Rumpelbuden“ schämen. Und er geht sogar noch weiter, die Erneuerung sei exemplarisch dafür, was Alvesrode noch viele Jahre beschäftigen wird: der demografische Wandel.

Dieser habe dem 500-Einwohner-Dorf in den vergangenen Jahren stark zugesetzt. Vor allem die Schließung des Spielkreises bereut der Christdemokrat noch heute. „Da haben wir damals einfach zu früh aufgegeben.“ Deshalb sei es nun umso wichtiger, dass sich junge Familien in Alvesrode ansiedeln. Und ein ansprechendes Ortsbild spiele eben eine große Rolle für einen positiven ersten Eindruck. „Mit der Erneuerung der Bushaltestellen macht die Ortsdurchfahrt gleich mehr her“, sagt Gonschorek. Auf die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr werde damit ebenfalls hingewiesen.

Vor allem zum E-Center in Springe sowie dem Bahnhof in Völksen. „Wir sind schneller am Völksener Bahnhof als die Völksener, die am Berg wohnen“, weiß der Alvesröder. Die Voraussetzungen seien gut. Dennoch wünscht er sich, dass der Nahverkehr noch weiter verbessert wird.

Doch auch wenn der demografische Wandel in Alvesrode nicht wegzudiskutieren ist, Gonschorek ist zufrieden mit der Bilanz des Jahres 2015. Insgesamt vier Familien mit kleinen Kindern seien dieses Jahr zugezogen.

„Anfang 2016 wird eine weitere Familie nach Alvesrode kommen“, sagt der gelernte Schlosser. Gonschorek freut besonders, dass es sich dabei um alte Häuser handelt, die von den zugezogenen Familien gekauft wurden. „Es ist schön, dass die nicht leer stehen.“

Zusätzlich entstanden 2015 fünf neue Häuser und für das kommende Jahr sei ebenfalls geplant, ein weiteres Doppelhaus zu bauen.

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