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200 Fälle im Jahr: Wie das Amtsgericht versucht, eine Unfallflucht am Supermarkt aufzuklären

Die Kratzer-Detektive

Springe/Altenhagen I. Der Staatsanwalt geht vor dem Auto in die Hocke. Er zückt den Zollstock, misst, zögert, überlegt. Die Richterin dreht sich zum Angeklagten um: „Wollen Sie auch mal gucken?“ Der Mann winkt ab: „Nö, nö.“ Was vor fünf Monaten mit einer typischen Parkplatz-Szene begann, endete gestern am Amtsgericht mit einer wahren Detektivarbeit. Gut 200 Fälle von Unfallflucht registriert die Springer Polizei im Jahr. Dass mal einer der Täter erwischt wird, ist selten. Und selbst dann wird der Fall zur puren Detektivarbeit.

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite
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