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Die Fackel ist in Springe eingetroffen

SPRINGE. Daniela Sommer, Naji Ramsli und Helga Berndmeyer strampelten am Mittwoch 40 Kilometer von Hannover nach Springe, um im Rathaus die Fackel des Kinder-Lebenslaufs an Bürgermeister Christian Springfeld zu übergeben.

Mit Rad und Fackel: Lutz Fricke (von links), Christian Springfeld, Daniela Sommer, Helga Berndmeyer und Naji Ramsli. FOTO: MISCHER
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Springfeld wiederum fährt mit dem Licht und Kiwanis-Präsident Klaus Nagel und einem Oldtimer am Donnerstag nach Detmold zum Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe, um dort die Fackel zu übergeben. Immerhin ist Springfeld auch Mitglied bei Kiwanis - das ist ein Service-Club, der sich ums Kinderwohl kümmert.

Der Kinder-Lebenslauf soll auf die wichtige Arbeit der Kinderhospizarbeit aufmerksam machen und ist Anfang Juni in Berlin gestartet. Am Freitag traf die Fackel in Hannover ein, am Mittwoch war sie in Springe angekommen, im Oktober trifft sie, wenn alles gut geht, wieder in der Bundeshauptstadt ein – nachdem sie ganz Deutschland durchquert hat. Dass der Lebenslauf in Springe Station gemacht hat, ist dem Engagement der Mitarbeiter der Aktion Kindertraum um Helga Berndmeyer aus Hannover zu verdanken. Kindertraum kümmert sich darum, dass Träume von Kindern erfüllt werden: Etwa ein gemeinsamer Urlaub mit der ganzen Familie, wenn Papa und Mama das Geld dafür fehlt. Die Kinder selbst können sich an die Initiative in Hannover wenden, das Geld kommt von Spendern. Etwa für den Wunsch von Sina: dass ambulante Kinderhospize aufgebaut werden. Da schließt sich der Kreis zum Kinder-Lebenslauf. „Es war klar, dass wir gern mitmachen, um für die Arbeit der Kinderhospize zu werben“, sagt Berndmeyer.

Sie hatte sich an die Stadt gewandt – der Bürgermeister erklärte sich bereit, die Fackel in Empfang zu nehmen und anschließend selbst weiter zu tragen: „Das ist eine gute Sache.“

Dass die Radler überhaupt in Springe angekommen sind, ist Lutz Fricke von der Polizei zu verdanken. Irgendwo bei Bennigsen waren sie nämlich falsch abgebogen und standen vor der Bundesstraße. Fricke hatte das gesehen: Per GPS wird der Fackel-Standort erfasst und ist auf einer Karte im Internet abrufbar. Der Polizist setzte sich aufs Velo und fuhr der Gruppe entgegen, um ihnen den Weg zu zeigen. www.kinder-lebens-lauf.de



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