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Die Ampel in Gestorf ist scharf geschaltet

GESTORF. Endlich. Es werde Licht. Lange mussten die zahlreichen Pendler aus der Umgebung auf diesen Moment warten. Die Ampelanlage an der Problemkreuzung in Gestorf wurde am Dienstag endlich in Betrieb genommen.

Aufatmen in Gestorf: Endlich ist die Ampelanlage in Betrieb genommen worden. Die Verkehrsbehinderungen haben ein Ende. Foto: Hermes
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Sandra Hermes Redakteurin zur Autorenseite

„Eine Ampel ist keine Garantie“, betont Ulrich Mantei. Nichtsdestotrotz freuen er und seine Frau Heidi sich, „dass endlich etwas passiert ist.“ In 41 Jahren musste das Ehepaar, das direkt an der Unfallkreuzung in der Harbergsstraße wohnt, wegen der zahlreichen Unfälle 26 neue Zäune setzen. „Wir hoffen, dass die Zahl der Unfälle durch die Ampelanlage hier deutlich zurückgeht“, sagt Ulrich Mantei. Mit der aktuellen Verkehrsführung sind die beiden sehr zufrieden.

„Wenn wir unsere Hofeinfahrt verlassen, reagieren die restlichen Autofahrer sehr rücksichtsvoll. Uns wird immer Platz gemacht“, berichtet Heidi Mantei. Damit habe sie nicht gerechnet. Zwar staue sich der Verkehr zurzeit noch, weil die Ampelschaltung immer nur einer Seite grünes Licht zeige, aber das unterstreiche nur, wie viel Verkehr vor Ort sei.

Dauerhaft werde die neue Ampel dank des intelligenten Steuerungssystems aber auch den Rückstau verringern, ist sich das Ehepaar sicher. „Für Linksabbieger ist die Schaltung deutlich besser. So kann es gar nicht erst zu brenzligen Situationen kommen“, sagt Ulrich Mantei. Am Donnerstag wird die neue Ampelanlage von Ortsbürgermeister Eberhard Brezski, Regionsdezernent Ulf-Birger Franz und Bürgermeister Christian Springfeld ganz offiziell eingeweiht.

An der Kreuzung war es immer wieder zu Unfällen gekommen. Allein im vergangenen Jahr ereigneten sich dort sieben Unfälle – mit zum Teil schwer verletzten Person. Unfallursache war laut Angaben der Polizei fast immer die Verletzung der Vorfahrt. Eigentlich sollte die Ampel bereits Mitte 2016 kommen – es hatte sich dabei aber keine Unternehmen auf die Ausschreibung gemeldet. Tatsächlicher Baustart war dann kurz nach Ostern dieses Jahres.

Wegen Lieferschwierigkeiten musste die Inbetriebnahme zuletzt auch noch um einige Wochen nach hinten verschoben werden. „Der Lieferant musste zwischenzeitlich gewechselt und die Masten neu ausgeschrieben werden“, erklärte Regionssprecher Klaus Abelmann Ende August auf Anfrage der NDZ.



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