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Weihnachtsmarkt floppt am Sonnabend – doch am Sonntag kommen deutlich mehr als 2000 Besucher

Der Winterzauber gelingt im zweiten Anlauf

Springe (mari). Der Start des Springer Weihnachtsmarktes war mehr als holprig. Am Sonnabend kamen nur wenige hundert Besucher auf den Marktplatz; zwischen den Buden war es nass, kalt und ungemütlich. Gestern gelang dann mit deutlich mehr als 2000 Gästen doch noch der Winterzauber.

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Für einen besonders heißen Anziehungspunkt sorgte Schmiedekünstler Andreas Rimkus. Der baute auf dem Platz neben dem alten Rathaus mehrere Feuerstellen und sieben Ambosse auf. Kinder und Erwachsene durften hier schmieden – gegen eine Spende für die Kulturfeuerstiftung oder das Vorsingen eines Weihnachtsliedes. Der zwölfjährige Adrian war wegen der Aktion extra aus Hannover angereist. Er hatte das Schmiedelabor auf der Ideen-Expo kennengelernt – und Feuer gefangen.

Organisator Jörg Gassl hatte den Springer Rimkus engagiert, „um den Weihnachtsmarkt aufzupeppen. Wir wollen uns jetzt jedes Jahr etwas einfallen lassen und die Veranstaltung erweitern.“ Eine Premiere war auch der Besuch von Nachtwächter Heinerich (Gerhard Mestwerdt) und seinem Mariechen (Karla Ertel).

Zum zwölften Mal war bereits Weihnachtsmann Eberhard Schmidt dabei, der 220 süße Tüten verteilte. Gepackt hatten die Ute Schmidt und Gerda Gabriel – bereits zum 15. Mal. Schmidt kündigte seinen Rückzug an. Dass er nächstes Jahr nicht mehr zur Verfügung stehe, liege aber nicht daran, dass kaum noch ein Kind ein Lied oder Gedicht vortragen könne.

Außer nach einem neuen Weihnachtsmann will sich Gassl nach weiteren Kleinkünstlern und Kunsthandwerkern umschauen. „Die begeistern zu können, ist allerdings sehr, sehr schwierig.“ Er sei der DLRG, der Ortsfeuerwehr, den Deisterkrümeln, den Handballern und Märchenerzählerin Marion Schubert um so mehr für das von ihnen gestaltete, kostenlose Programm dankbar. Die Handballer gaben Autogramme, die Feuerwehr lud zum Malwettbewerb und zum Hexenhäuschen-Backen ein. Die Deisterkrümel bauten ein Kasperletheater auf. Zu den Vereinen, die eine Hütte geordert hatten, gehörten die Rotarier. Die Hauptgewinne bei ihrer Verlosung: 121 Stollen, die die Männer mit Präsidenten-Gattin Christa Albers selbst gebacken hatten.



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