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Springer Betriebshof lagert 500 Tonnen Streugut ein

Der Winter kann kommen – die Salzlager sind voll

Springe (col). Die vergangenen sonnigen Tage dürften kaum darüber hinwegtäuschen, dass der Winter nicht mehr lange auf sich warten lassen wird – und damit wohl auch Eis und Schnee. Um einem Chaos auf den Straßen zu entgehen, hat die Stadt vorgesorgt und ihren Winterdienst auf Vordermann gebracht.

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Bereits im Sommer hat die Politik überplanmäßig 10 000 Euro für Streusalz bereitgestellt. „Wir konnten somit zu einer günstigen Bezugszeit ordern“, erklärt Gennat. Auch bei der Gerätebeschaffung sei darauf geachtet worden, dass sie eine Verstärkung für den Winterdienst darstellt. So ist der neue Großflächenrasenmäher ein Multifunktionsgerät, das im Bereich der Gehwegräumung eingesetzt werden kann.

350 Tonnen Streusalz wurden nachgeordert – die Kosten belaufen sich dafür auf 30 000 Euro. Insgesamt lagern somit 500 Tonnen in der Halle. Dafür wurde das Salzlager extra ein wenig umgebaut, um die Vorräte aufstocken zu können. „Die volle Kapazität haben wir aber noch nicht ausgeschöpft“, so Gennat.

Auch die Bereitschaftspläne für die Mitarbeiter des Betriebshofs stehen schon fest. Jeweils elf bis zwölf Kollegen sind für jeweils ein Wochenende zum Schneeräumen eingesetzt.

Der neue Kleingeräteträger – früher auch Kleinschlepper genannt – für die Rasenpflege sei besser für Schneeräumung und Salzstreuung geeignet als der alte, so Gennat. Damit sei die Handgehwegkolonne für den Winterdienst um ein Drittel besser aufgestellt als im vergangenen Jahr.

Beim Straßendienst sei die Lage unverändert. Dort gebe es vier Räum- und Straßenfahrzeuge und einen großen Trecker.

„Insgesamt war 2010 das mit Abstand härteste Jahr. Januar bis März und der komplette Dezember waren verschneit“, resümiert Gennat. Innerhalb des besagten Dezembers war genauso viel Winterdienst erforderlich, wie in den drei Monaten zu Beginn des Jahres. Am teuersten für die Stadt sei jedoch der Winter 2009/2010 gewesen, einfach aufgrund seiner Länge.

Gerüchteweise soll es den vierten strengen Winter in Folge geben. „Ich kann mich da nur überraschen lassen“, sagt Gennat lachend, „es gab auch Leute, die gesagt haben, es würde ein Bomben-Sommer.“



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