weather-image
14°

Der Werbering stellt Forderungen an Stadt und Politik

SPRINGE. Eine Innenstadt als Visitenkarte für die Stadt Springe – das fordert der Werbe- und Informationsring. Das hat der Vorstand der Händlergemeinschaft bei der jüngsten Jahresversammlung deutlich gemacht. Der Vorsitzende Wilko Struckmann stellte den Mitgliedern eine Reihe von möglichen Verbesserungsvorschlägen vor.

Thomas Kritscher (v.l.), Alexander Trepka, Wilko Struckmann und Stefan Rust bilden den neuen Vorstand. Foto: Ackermann
juliett

Autor

Juliet Ackermann Volontärin zur Autorenseite

Für Springe fordert er „eine attraktive, multifunktionale Innenstadt mit hoher Aufenthaltsqualität“, die vorhandene Kaufkraft vor Ort binden solle. Von der Politik erwarte man, dass Förderprogramme von Bund und Ländern zur „Stärkung der Innenstadt und der Ortsteilzentren genutzt werden“. Attraktivität solle unter anderem durch Sauberkeit und Blumenschmuck gesteigert werden.

Struckmann rief die Einzelhändler dazu auf, sich einzubringen – der Vorstand sei offen für Ideen und Vorschläge. Nach einer Übermittlung der Forderungen an die Mitglieder sollen diese demnächst auch auf der Homepage des „WIR„ veröffentlicht werden. Die Politik solle damit nach Angaben von Struckmann zum Handeln aufgefordert Auf die Frage, was Politiker genau machen könnten, stellte Struckmann klar: Es gehe darum, die Rahmenbedingungen zu stellen. „Wir müssen lauter werden“, forderte der Vorsitzende speziell beim Thema Innenstadt-Umbau. Er rief die WIR-Mitglieder dazu auf, Politiker anzusprechen und Kontakte zu nutzen. „Wir kriegen das alleine nicht gewuppt.“

Rückblickend auf das vergangene Jahr stellte er in Hinblick auf die Wirtschaftsschau fest, dort habe eine „angenehme und harmonische Atmosphäre“ geherrscht. Aufgrund des schwierigen Sicherheitskonzepts habe es im Vorfeld der Veranstaltung jedoch mehr Arbeit gegeben „Es steht in den Sternen, ob das alles so wieder stattfinden kann“, sagte Struckmann – doch noch stünden eineinhalb Jahre bis zur nächsten Schau aus. Unternehmer Alexander Trepka bestätigte, die Wirtschaftsschau sei 2018 gut gelaufen: „Es hat viel Spaß gemacht und es war viel los.“ Aufgrund des hohen Besucherandrangs plädierte er dafür, die Sschau fortzuführen – „vielleicht mit einem anderen Konzept“. Trepka war es auch, der neu in den Vorstand aufgenommen wurde: Einstimmig war der Installationsmeister zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Damit löst er seine Vorgängerin Uta Rabe ab. Wiedergewählt wurden Struckmann als Vorsitzender, Stephan Rust als Kassenwart und Thomas Kritscher als Schriftführer.

Festgelegt worden war von den Mitgliedern zudem eine Erhöhung des Jahresbeitrags um 16 Euro.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt