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Der Schandfleck: Ärger um Wertstoffinseln im Stadtgebiet

Springe. Stadt und Entsorger Aha kämpfen gegen Müll und Dreck an den Wertstoffinseln im Stadtgebiet. Die Stationen müssen zwei Mal pro Wochen gereinigt werden. Besonders schlimm ist die Situation offenbar an der Ecke Philipp-Reis-Straße/Zum Lausebrink.

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VON CHRISTIAN ZETT

Springe. Hier kann jeder sein Altpapier entsorgen, seine leeren Flaschen – und offenbar noch deutlich mehr: Stadt und Entsorger Aha kämpfen gegen Müll und Dreck an den Wertstoffinseln im Stadtgebiet. Die Stationen müssen zwei Mal pro Wochen gereinigt werden. Besonders schlimm ist die Situation offenbar an der Ecke Philipp-Reis-Straße/Zum Lausebrink. Aus der Politik werden jetzt sogar Stimmen laut, den Standort abzubauen.

„Ein großer Schandfleck“ sei die Wertstoffinsel, schimpft Ortsbürgermeister Carsten Marock (SPD). Ständig würde dort verbotenerweise Rest- und Sperrmüll abgeladen – der dann letztendlich auf Kosten der Steuerzahler entsorgt werden muss. Zumindest das passiert regelmäßig, weiß Marock: „Da liegt ja immer wieder neuer Müll.“

Das mit der Reinigung bestätigt Aha-Sprecherin Helene Herich: „Die Vermüllung an der besagten Wertstoffinsel ist uns bekannt.“ Zwei mal pro Woche – dienstags und donnerstags – rücke man dort an und sorge für Ordnung. In diesem Rhythmus fährt die Aha zwar auch alle anderen Wertstoffinseln im Umland an. Nur hat sie dort nicht ganz so viel zu tun wie an der Philipp-Reis-Straße: „Es gibt nach unserem Kenntnisstand keine weiteren Wertstoffinseln in Springe, die ähnlich stark vermüllt sind“, sagt Herich.

Aus der Sicht von Marock ist das Problem vor allem die Lage der Containerstation: Am Rande des Gewerbegebietes mit nur wenig Durchgangsverkehr können sich Müllsünder vor allem abends und an den Wochenenden austoben, ohne zu riskieren, erwischt zu werden.

Wenn sich das Problem nicht lösen lasse, sagt der Ortsbürgermeister, „dann müssen wir die Insel wegnehmen“. Dagegen würde der Entsorger sich nicht wehren, sagt Herich: Wenn die Stadt die Entfernung wünsche, werde Aha das umsetzen. Vorstellbar sein auch ein Ersatzstandort. Dann müsse man lediglich prüfen, ob dort die Fahrzeuge der Aha hingelangen könnten. Die Verwaltung will Marocks Ansinnen jetzt prüfen, so Fachbereichsleiter Reinhard Schade.



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