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Feierstunde an der Jägerallee: Diakoniezentrum beginnt mit Erweiterung / 40 Tonnen Stahl werden verbaut

Der Grundstein fürs Millionenprojekt ist gelegt

Springe (ric). Vor versammelter Mannschaft aus Verwaltung, Partnern, Baufachleuten und Bewohnern hat das Diakoniezentrum Springe gestern den Grundstein für sein neues Millionenprojekt gelegt: In einjähriger Bauzeit entstehen an der Jägerallee Generationen übergreifende Einrichtungen.

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„Hier krempeln alle zusammen die Ärmel hoch“, sagte Lorenz Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Firma Gundlach aus Hannover, die die bauliche Gesamtleitung übernommen hat. Dann legte er mit der Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Vorstand des Trägers Kirchröder Turm los: In einem symbolischen Akt wurde eine Kapsel mit Bauplänen, Tageszeitung, Kleingeld und – ganz zeitgemäß – Flyern eingemauert.

Modern soll auch die Pflege werden, vor allem durch die Schaffung des Bereiches „Young Care“ für pflegebedürftige Menschen unter 60 Jahren, die nach einer Krankheit oder einem Unfall betreut werden müssen – aber zu jung für ein Altenheim sind. 14 Plätze sollen entstehen, die Nachfrage sei hoch, sagte Borkowski: „Bei der Versorgung dieser Menschen gibt es bundesweit eine Lücke.“

Außerdem schließen sich ein neuer Bereich für Demenzkranke, eine eigene Kapelle und die Erweiterung des Restaurant/Bistro-Trakts an. Aus dem früheren Schwimmbad wird eine Kindertagesstätte. Verbaut werden bis zu 390 Kubikmeter Beton, 40 Tonnen Stahl und 400 Kubikmeter Mauerwerk.

Bürgermeister Jörg-Roger Hische, der zusammen mit Baufachdienstleiter Hermann Aden beim Empfang zugegen war, spricht von einem Glücksfall für die Stadt, aber auch für die Bewohner. Das Bauvorhaben sei stets in reibungslosem Einvernehmen vonstatten gegangen.

Der Pastor der Einrichtung, Markus Frank, lud die versammelten Gäste zu einem gemeinsamen Gebet ein und sprach denjenigen Mut zu, denen es nicht so gut geht.

Das Diakoniewerk Kirchröder Turm ist gewillt, 4,5 Millionen Euro für das Großprojekt zu investieren. Der Baukran steht schon länger vor Ort: Das frühere Personalhaus wurde für den Neubau abgerissen.

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