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Völksens Ortsbürgermeisterin sorgt sich beim SPD-Neujahrsempfang um die Zukunft der Kommunen

„Der Aufschwung kommt bei uns nicht an“

Völksen (vob). Die SPD-Abteilung Völksen mit ihrem Vorsitzenden Volker Beßling und Ortsbürgermeisterin Sigrid Hachmeister hatte am Wochenende zum traditionellen Neujahrsempfang ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Gemeinsam mit dem Ortsvereins-Vorsitzenden Eberhard Brezski und der SPD-Spitzenkandidatin fürs Bürgermeisteramt, Silvia Jünke, stießen die Genossen auf das Kommunalwahljahr 2011 an.

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Jünke und Brezski verzichteten auf längere Reden und beschränkten sich auf kurze Neujahrswünsche. Sigrid Hachmeister sorgte sich in ihrem Grußwort über die wirtschaftliche Situation im kommunalen Bereich und die schwindende Infrastruktur im Ort. „Der wirtschaftliche Aufschwung kommt zumindest in den Kommunen wie hier in Springe nicht an“, beklagte sie.

Beschlüsse in Berlin seien zwar medienwirksam für die Parteien und die Regierung, die zur Verfügung gestellte finanzielle Ausstattung sei aber mehr als unzureichend, so Hachmeister. Die Schließung zweier Geschäfte in Völksen – noch im Januar werde mit dem Schlecker-Markt ein weiterer Leerstand in der Ortsmitte folgen – sei besorgniserregend. Das Ladensterben sei aber auch auf das Konsumverhalten der Bürger zurückzuführen, die statt im eigenen Ort lieber in den größeren Märkten an der Osttangente einkaufen würden, so die Ortsbürgermeisterin.

Sigrid Hachmeister gab den Genossen auch eine gute Nachricht mit auf den Weg: „Erfreulich für Völksen ist, dass die Sanierung der Glaswand in der Christian Flemes-Grundschule endlich den Sprung in den Haushalt geschafft hat.“ Mit der Umsetzung rechnet sie erst im Jahr 2012.

Stoßen auf das Kommunalwahljahr 2011 an: Die SPD-Kandidatin fürs Bürgermeisteramt, Silvia Jünke, Parteichef Eberhard Brezski und der Vorsitzende der SPD-Abteilung Völksen, Volker Beßling (r.). Foto: vob



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