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„Deisterpforte“ für 100 000 Euro saniert

Springe. 100 000 Euro haben Saskia Brendler und Claudia Niggemeyer in die „Deisterpforte“ investiert. Wie sich Springes älteste Ausflugsgaststätte herausgeputzt hat, können Interessierte erstmals an diesem verlängerten Wochenende sehen: Die beiden Besitzerinnen laden zur Vor-Eröffnung des Traditionslokals ein.

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„Fertig sind wir bei weitem noch nicht“, sagt Brendler. Im Saal, in der Küche, auf dem Hof - die Handwerker sind derzeit allgegenwärtig. Vor einem knappen halben Jahr haben Brendler und Niggemeyer das Fachwerkensemble oberhalb der „Glühbirne“ gekauft, beherzt entrümpelt und sowohl optisch als auch energetisch saniert. Die Fenster sind ausgetauscht, das Dach ist gedämmt und eine neue Außenterrasse entstanden, die Küche wird gerade kernsaniert. Den historischen Charme hat das Haus dennoch behalten.

Eingeweiht wird die neue, alte „Deisterpforte“ erst Ende Mai. Weil Brendler und Niggemeyer aber zugesagt hatten, sich am Wanderprogramm des „Deistertags“ am Sonntag, 4. Mai, zu beteiligen, starten sie schon jetzt probehalber mit der Außengastronomie. Am morgigen Donnerstag servieren die Frauen ihren Gästen Getränke und Bratwürstchen (ab 11 Uhr). Am Sonntag, ebenfalls ab 11 Uhr, gibt es zusätzlich hausgebackenen Kuchen, belgische Waffeln und Musik. Jürgen Eimecke stellt Holzskulpturen aus. „Natürlich dürfen die Gäste auch einen Blick ins Gebäude werfen“, sagt Brendler.

Obwohl der genaue Eröffnungstermin noch nicht feststeht, liegen den beiden Gastronominnen bereits 15 Buchungen von Familien vor, die im Saal eine Hochzeit oder einen großen Geburtstag feiern wollen. „Die Reaktionen, die wir erhalten, sind unglaublich gut“, sagt Brendler. „Jeder ältere Springer kann sofort eine Geschichte erzählen, die ihn mit der Deisterpforte verbindet.“ Das Lokal soll ab Ende Mai geöffnet sein; auch in den Wintermonaten. Im Sommer ist eine Chill-out-Zone mit Liegestühlen das Besondere. Von der Wiese vor der Gaststätte können die Gäste ins Tal blicken.mari



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