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Das St.-Andreas-Fest hält in Springe Stand

SPRINGE. Schützenfest? Gab’s dies Jahr nicht. Ein Stadtfest? Fehlanzeige. Das Oktoberfest der Naturfreunde? Auch nicht. Das St.-Andreas-Fest, das wird es aber wieder vom 17. bis zum 19. August geben – es hat sich über die Jahre zur größten Veranstaltung in der Kernstadt gemausert.

Christian Tränkner (v.l.), Yvonne Lippel, Karin Müller-Rothe und Pastor Klaus Fröhlich stellen das Programm vor. Im vergangenen Jahr schlenderten rund 1000 Besucher über das Gelände. FOTO: KRAUSE

Autor:

Reinhold Krause und Saskia Helmbrecht

Neben dem Bewährten wie dem Speed-Dating auf der Bühne oder den Angeboten für Familien wird es einige Neuerungen geben. „Das Programm an den drei Tagen ist gut gefüllt“, sagt die Kirchenvorstands-Vorsitzende Karin Müller-Rothe.

Ein Überblick: Neu ist etwa am Sonnabendnachmittag der Besuch der mobilen Schmiede mit Künstler Andreas Rimkus. Neben Althergebrachtem wie der Wein- und Cocktailbar, dem Bierstand und Herfords Grillstand unter dem Pagodenzelt stehen die zwei Bühnen auf dem Kirchengelände. Die große soll diesmal etwas näher am Parkplatz stehen, während die zweite, etwas kleinere Bühne, auf der Nordseite der Kirche aufgebaut wird. „Wir wollen damit auch die Nordseite beleben, die sonst nur von wenigen Besuchern frequentiert wurde“, so Fröhlich.

Das Programm startet bereits am Freitag. Ab 18 Uhr geben die Hallerschipper mit ihrem Konzert ein maritimes Stelldichein. Ab 20 Uhr wird die Geräuschkulisse eine andere sein, denn dann steht die Rockband Schwarz-Weiß auf der großen Bühne und will mit ihrem hammerharten Sound für Unterhaltung bis in den späten Abend sorgen. Hochwürden laden zum Gespräch, heißt es am Sonnabendnachmittag, denn das Speeddating ist bei den erwachsenen Besuchern mittlerweile genauso beliebt wie Kinderschminken, Hüpfburg, Bobby-Car-Parcour, heißer Draht, Riesenkicker, Judo oder Jagger bei den Jüngeren. Hauptattraktion ist und bleibt das mit einem Seil fachkundig gesicherte Abwärtsklettern am Kirchturm. Bereits ab 13.30 Uhr öffnet das Andreasfest seine Tore. Sowohl der Quilisma-Kinderchor als auch der Posaunenchor sorgen für musikalische Unterhaltung und eine reale Hochzeit in der St.-Andreas-Kirche dürfte für manchen Besucher der Hingucker schlechthin sein. Die Mitarbeiter der Caféstube im Gemeindehaus versorgen die Besucher mit Kaffee und Kuchen.

Ab 16 Uhr tritt auf der kleinen Bühne die Folkloretanzgruppe der katholisch-kroatischen Mission Hannover auf. Musikalische Akzente mit Funk und Soul setzen ab 18 Uhr die Musiker der Gruppe „BlueMHour“. Sie gaben schon vor zwei Jahren ihr Debüt auf dem Andreasfest. Ab 20 Uhr wird es wieder laut, denn dann haben bis spät in die Nacht die Rockmusiker der Gruppe „The Unchained“ das Sagen auf der Bühne. Sonntag beginnt das Fest um 11 Uhr mit einem Gottesdienst, in dem Quilisma die Corvinus-Motette für gemischten Chor und Orgel von Matthias Kern aus dem Jahr 1980 zu Gehör bringt. Ein Jazzfrühschoppen mit der Gruppe „JazzAmi“ läutet ab 12.30 Uhr das Ende ein.

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