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Pläne für Schulen, Hallen und Straßen: Worauf sich die Verwaltung in 2012 konzentrieren will

Das sind die Jahres-Baustellen der Stadt

Springe (ric). Neues Jahr, neue Herausforderungen: Die Stadt Springe hat sich trotz angespannter Haushaltslage einiges vorgenommen. Eine Übersicht.

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Lernen in Springe: Vor der Inklusion im Jahr 2013 geht es zunächst um die Ordnung der Schulstruktur. Welche weiterführenden Einrichtungen wird es noch geben, was kommt auf den Prüfstand? Nach der ersten Ausschusssitzung Ende des Monats bildet sich ein Runder Tisch. Fachleute sollen sich auch Gedanken machen zur IGS oder zur Oberschule. „Wir können diese Themen angehen, ohne einen Wahlkampf im Rücken zu haben“, sagt Fachdienstleiterin Gabriele Tegtmeyer.

Trainieren in Springe: Ein weiterer Runder Tisch bleibt aktiv: Er kümmert sich ums Energiesparen in kommunalen Hallen. Sein Ziel: Die Wiedereinführung der Nutzungsgebühr verhindern. Einfließen werden auch Überlegungen zum Neubau einer Sportstätte nach dem Brand der Bisonhalle.

Planen für Springe: Die Stadtsanierung Eldagsen wird den Fachdienst von Susan Demelius auf Trab halten. „Dabei konzentrieren wir uns weiter auf das Kirchumfeld und die Lange Straße, aber auch auf die Erweiterung des NP-Marktes.“

Sanieren für Springe: Gerd Gennat und seine Kollegen vom Bereich Tiefbau und Stadtentwässerung wollen in diesem Jahr die Kanal- und Straßensanierungen in Bennigsen und Gestorf fortsetzen. „Im Sommer ist dann der Kanal der Militisch-Trachenberger-Straße an der Reihe“, sagt Gennat. Neben der Straßenunterhaltung wird das Geld nur noch für die Gossensanierung am Niederntor reichen.

Rechnen für Springe: Die „größte Baustelle“ für das Team von Fachbereichsleiter Gerd-Dieter Walter wird die Umsetzung des budgetierten Haushalts sein, verbunden mit erheblichem internen Aufwand. „Damit haben wir uns schon im Vorfeld beschäftigt – und es wird uns weiterhin beschäftigen.“ Werden weitere Einsparungen möglich sein? Können die bescheidenen Mittel gezielter eingesetzt werden? Oder wird gar die bereits vor zwei Jahren von der CDU vorgeschlagene Organisations-Untersuchung ins Haus stehen? Von der Verwaltung sei dieses Thema durchaus positiv aufgegriffen worden, meint Walter. Für den neuen Haushalt wurde dafür Geld eingesetzt.

Ausbilden in Springe: Rund 280 Mitarbeiter zählt der Verwaltungsapparat inklusive Reinigungs- und Saisonkräfte. Hochgerechnet gibt es 180 Vollzeitstellen, elf davon von Auszubildenden besetzt. Auch in diesem Jahr sind die Lehrstellen vollständig eingeplant. Die Bewerbungsverfahren laufen, in den kommenden zwei Monaten werden Entscheidungen getroffen. „Wir haben dabei auch den demografischen Wandel im Blick“, sagt Walter. Schließlich werde es in den nächsten Jahren einen „deutlichen Personalwechsel“ geben, ist sich der Fachbereichsleiter sicher.

Bauen in Springe: Obwohl das Konjunkturpaket II zum Jahresende ausgelaufen ist (NDZ berichtete) steht die Erneuerung der Schulgebäude nicht still. So ist nach Etatentwurf eine Viertelmillion Euro für neue Heizkessel- und Anlagen im Schulzentrum Süd vorgesehen. Die Fassadenerhaltung des Gebäudekomplexes wird erst 2013 fortgesetzt, der Entwurf sieht dafür dann 500 000 Euro vor. Am Standort Nord wird das Holzwerk geschützt, der Anstrich ist mit 20 000 Euro kalkuliert. Im OHG Nord muss bei einer Brandschutzauflage nachgebessert werden: Ein zweiter Fluchtweg muss angelegt werden, er wird wahrscheinlich über eine Treppe außen am Turm erfolgen. Für die Grundschule am Ebersberg sind 40 000 Euro eingeplant, Geld, das für Brandschutz bei Beleuchtung und Decken vorgesehen ist. In der Grundschule Eldagsen ist unter anderem das Dach zu erneuern. Für die energetische Sanierung sind in diesem Jahr 100 000 Euro eingeplant.

Helfen in Springe: Bei der Unterstützung sozial schwacher Mitbürger handelt der Fachdienst Soziales nach gesetzlichen Vorgaben. In diesem Bereich sind keine gravierenden Änderungen absehbar.

Feiern in Springe: Als Erstes steht das Fest „Völksen eiskalt“ auf dem Programm. Am dritten Augustwochenende wird in der Innenstadt gefeiert – bei einer Neuauflage des Stadtfestes. Stadtmanagerin Anike Fritz plant neben der Wirtschaftsschau auch die Umgestaltung der Tourist-Information.



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