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Der neue Festwirt Jörg Ahrend will mit einem Biergarten und einer Berg- und Talbahn mehr Gäste locken

Das Schützenfest erhält Lounge-Charakter

Springe (mari). Aus dem Festzelt wird die Festhalle, aus dem Katerfrühstück das Festessen: „In diesem Jahr wird das Springer Volks- und Schützenfest mehr Flair haben“, verspricht Festwirt Jörg Ahrend. Mitten auf dem Festplatz will er einen Biergarten für 300 Personen aufbauen, die Bäume anstrahlen und dem Zelteingang einen Lounge-Charakter verpassen. „Ich hoffe, dass sich die Besucher dadurch noch wohler fühler.“

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Jörg Ahrend und seine Iris geben ihr zweites Gastspiel in Springe. Im vergangenen Jahr hatte Ahrend angekündigt, das Traditionsfest aufpeppen zu wollen. Und er hält offenbar Wort: Nach mehrjähriger Pause gibt neben dem Autoscooter und dem Kinderkarussell wieder eine Berg- und Talbahn (Jaguar-Express). Ahrend verspricht außerdem eine flottere Auswahl an Spielbuden.

Eröffnet wird das viertägige Fest morgen Abend um 19.30 Uhr auf dem Marktplatz. Die ersten Redner werden Christa Heinzel, Vorsitzende des ausrichtenden Spielmanns- und Hörnerkorps, und Ortsbürgermeister Carsten Marock sein. Nach der Proklamation der Bürgerkönige marschieren die Vereine mit Musik zum Festplatz.

Es folgt der Kommers. Dann steigt die Atlantic-Showband auf die Bühne und gibt die Tanzfläche frei. Ein Tipp für Neu-Springer: Am Freitagabend lässt es sich im Zelt traditionell besonders gut feiern.

Den früheren Kinderumzug ersetzen die Organisatoren durch ein großes Familienfest im Zelt (Beginn 15 Uhr) mit einem Auftritt der Tanzschule Jendrock. Die Schausteller gewähren reduzierte Preise. Kostenlos ist der Eintritt abends bei der „Clubnite“-Party mit den DJs Alexo und Alex Riviera – und zwei Gogo-Tänzerinnen.

Der Höhepunkt am Sonntag ist der große Festumzug ab 14 Uhr. Wer von Anfang an dabei sein will, muss früh aufstehen: Das Wecken startet offiziell um 6 Uhr, erfahrungsgemäß wird es aber schon vor dem Morgengrauen laut. Um 10 Uhr läutet die St.-Andreas-Gemeinde den Festgottesdienst ein. Eine Stunde später spielen die Alvesroder Deistermusikanten zum Schaukonzert auf dem Marktplatz auf. Zuhörer können sich nicht nur satt hören, sondern auch satt essen: Die Fleischerei Hüper bietet ein Mittagessen an.

Ab 12.30 Uhr stellen sich die ersten Teilnehmer für den Festumzug auf. In der Harmsmühlenstraße gilt dann eine Einbahnstraßenregelung. „Eine Anfahrt ist nur über die Straße Im Alten Lande möglich“, betont Organisatorin Heinzel. In die Gegenrichtung ist die Straße ab der Brücke der Bundesstraße (Einmündung Im Reite/An der Haller) gesperrt.

An welcher Stelle sich welcher Verein beim Festumzug einreihen darf, gibt der Spielmannszug erst ab heute Nachmittag über seine Internetseite spielmannszug-springe.com bekannt. „Es gehen noch immer einzelne Anmeldungen ein“, begründet Heinzel.

Am Montagmorgen ist feierfrei. Das Katerfrühstück haben die Ausrichter in „Festessen“ umgetauft und auf 17 Uhr verschoben. Das Spielmannskorps und der Feuerwehrmusikzug gestalten das Abschlusskonzert ab 21 Uhr gemeinsam. Und dann knallt es: Das Spektakel endet mit einem Feuerwerk.



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