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Das neue Bennigser Feuerwehrhaus ist fertig

BENNIGSEN. Die letzten Arbeiten am Feuerwehrhaus Bennigsen sollen noch in dieser Woche abgeschlossen werden. Lediglich einige Restarbeiten am Außengelände, etwa Rasen zu säen, seien noch offen, sagt Hochbauamtsleiter Reinhard Borchardt.

Bereits seit Ende vergangenen Jahres ist die Feuerwehr Bennigsen in den Neubau an der Carl-Diem-Straße gezogen. Nun sollen auch die Restarbeiten am Außengelände fertig gestellt werden. FOTO: HELMBRECHT
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Sollten die Restarbeiten diese Woche erledigt sein, will sich die Stadt mit der beauftragten Firma die Arbeiten abschließend ansehen und die letzte Rechnung auszahlen, erklärt Borchardt. „Es ist also alles fertig, wie abgestimmt mit der Feuerwehr“, ergänzt Bürgermeister Christian Springfeld und betont: Es gebe keine „Baumängel“. Ein Baumangel sei etwa, wenn es durch das Dach regnet. „Wir bauen keinen Schritt hin, das Gebäude ist völlig in Ordnung und es gibt keine Mängel.“ Mehrere Feuerwehrleute aus Bennigsen hatten in den vergangenen Monaten den Neubau kritisiert: Es würden 150 Quadratmeter Raum fehlen, die Akustik sei schlecht und es seien zu wenig Spinde vorhanden, beschwerten sich die Kameraden während der Sitzung des Bau-Ausschusses Ende Juni.

Die Verwaltung hält dagegen: Das Gebäude entspreche den Richtlinien und sei vollkommen funktionsfähig, sagte etwa Bau-Chef Jörg Klostermann während dieser Sitzung. „Weil die Feuerwehr jetzt einen anderen Bedarf angibt, ist das kein Mängel“, so Springfeld. Der Raumbedarf werde derzeit von den Mitarbeitern des Fachdienstes Ordnung und Verkehr erneut ermittelt. Heißt: Zunächst muss geklärt werden, welchen Bedarf die Feuerwehr tatsächlich nun benötigt, erst dann kann die Verwaltung klären, wie der gedeckt werden kann. „Es ist ganz wichtig, das zu trennen.“ Und dann braucht die Stadt erst einmal einen politischen Beschluss.

„Wenn wir wissen, das ist die Quadratmeter-Zahl, dann können wir wesentlich strukturierter vorangehen.“ Gleichzeitig müsse festgestellt werden, wie dieser Bedarf überhaupt im Bebauungs-Plan abbildbar sei. Müsste der angepasst werden, könnte das noch einmal Zeit in Anspruch nehmen. „Das heißt am Freitag kommt nicht der Bagger, kurzfristig wird nichts passieren.“ Ausgenommen davon seien „kleine Optimierungen“ wie etwa die Akustik. „Das bekommen wir im laufenden Betrieb hin.“ Ein Anbau solle auf keinen Fall übers Knie gebrochen werden.

Die Verwaltung hatte immer wieder betont, dass der Bau nicht nur mit der Politik, sondern ebenso mit den Spitzen der Ortswehr und der Stadtfeuerwehr abgestimmt wurde. Für Ärger sorgte bei den Feuerwehrkameraden zudem, dass der Neubau des Gerätehauses in Eldagsen deutlich teurer werde als der Neubau in Bennigsen, der etwa 1,5 Millionen Euro gekostet hat.

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Die Freifläche hinter dem Gebäude in Bennigsen, am Regenrückhaltebecken, soll sich zu einem Biotop entwickeln. Vor dem Gebäude soll dagegen auf 600 Quadratmetern sattes Grün wachsen. Die Freiwillige Feuerwehr hatte sich eine Rasenfläche gewünscht, die auch von den Kindern und Jugendlichen genutzt werden kann. Als die Idee in der Bauausschuss-Sitzung vor genau einem Monat geäußert wurde, stimmte der städtische Bauingenieur André Malkowski sofort zu, sich zu kümmern: „Das kriegen wir hin.“



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