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Das denken NDZ-Leser über die Verkehrssituation an der Kreuzung Fünfhausenstraße/Jägerallee

SPRINGE. „Eine einzige Katastrophe in der Verkehrsführung“ – es sind klare Worte, die NDZ-Leser Dirk Roland zur Doppel-Kreuzung Fünfhausenstraße/Jägerallee finden. Zahlreiche Autofahrer verhalten sich hier unwissentlich falsch, vor allem für Fußgänger und Radfahrer ist die Situation unübersichtlich und gefährlich.

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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite
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Im sozialen Netzwerk „Facebook“ hat der NDZ-Bericht etliche Reaktionen hervorgerufen. Es sei „interessant, wie viele die Stop-Schilder ignorieren“, hat Annette Demmer wiederholt beobachtet. „Ganz besonders, wenn die Schranken unten sind, brettern viele einfach über die Kreuzung.“

Hans Meyer stören die Lastwagen, die regelmäßig in der unteren Jägerallee, etwa in Höhe des Lidl, parken. Sie führen dazu, dass der sensible Bereich noch unübersichtlicher werde. Teils stehen zwei Lkw hintereinander. Dass das so kurz vor dem Bahnübergang erlaubt sei, sei „unglaublich“.

Könnte eine Ampel an der Kreuzung helfen?

Das Ignorieren der Stopp-Schilder an der Industriestraße bringt Tanja Stahl immer wieder in Bedrängnis: „Ich wurde schon mehr als einmal fast von der Kreuzung gemäht.“ Die Rotlicht-Verstöße an der unteren Jägerallee kommen dazu. Ein weiteres Problem: „Für die Fahrer, die auf der Industriestraße/Am Kalkwerk fahren, ist nicht ersichtlich, wann das Rotlicht ausgeht.“ Die Folge: „Steht einer vorne an, der über die Schranken will, wird der überholt, wenn das Rotlicht ausgeht. Möchte aber jemand auf die Jägerallee abbiegen, treffen die sich unweigerlich.“

Auch Dirk Roland hat Kritikpunkte. Zum Beispiel könnten Busse kaum vom Kalkwerk auf den blockierten Bahnübergang abbiegen. „Da die Abbiegespur viel zu schmal ist, sind brenzlige Situationen zu beobachten.“ Der gesamten Kreuzung würde eine Ampelsteuerung helfen, glaubt er. Vor allem, weil Fußgänger aktuell benachteiligt seien.

An der Kreuzung südlich des Bahnübergangs stört Leser vor allem der Rückstau, der sich in der oberen Fünfhausenstraße bildet – verbunden mit illegalen Überholmanövern, um sich an der Schlange vorbeizumogeln.

„Einige haben ihre Fahrerlaubnis beim Schützenfest auf dem Autoscooter gemacht“

Leser Eric Haake hat eine weitere Kreuzung ausgemacht, über die seiner Meinung nach dringend gesprochen werden müsste: die Rechts-vor-links-Kreuzung mit den vier Zebrastreifen an der Grundschule am Ebersberg (Adolf-Reichwein-Straße, Militsch-Trachenberger-Straße, Am Kalkwerk, Bernauer Straße). „Hier wird sehr dringend eine Ampel benötigt.“

Helko Thielicke möchte lieber an die Vernunft als an die Stadtplaner appellieren: „Das Problem sind nicht fehlende Ampeln, sondern Leute, die mit gleichrangigen Straßen, rechts und links und Zebrastreifen nicht zurechtkommen. Wenn ich so durch Springe fahre, denke ich, einige haben ihre Fahrerlaubnis beim Schützenfest auf dem Autoscooter gemacht – und das auch noch mit 1,6 Atü.“

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