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Kinder forschen in Völksen bereits im fünften Studienjahr / Sporttheorie im Mittelpunkt

Da sind sich alle einig: „Alkohol ist eklig“

Völksen (col). Welche Wirkung hat Alkohol auf den Körper? Wie wirkt sich die Droge bei Sportlern aus? Diesen und anderen Fragen sind die acht- bis zwölfjährigen Teilnehmer der Kinderuni gestern in Völksen auf den Grund gegangen. Das von der Johannesgemeinde angebotene Programm „Kinder forschen ist damit in die fünfte Runde gestartet. Das diesjährige Motto lautet „Fit for Sports?“ Die Nachwuchsforscher bekommen dabei wissenschaftliche Themen kindgerecht präsentiert.

Die kleinen „Studenten“ wissen schon einiges über Alkohol. Foto: col

Zum Einstieg erklärte Oberärztin Dr. Corinna Abrolat vom St.-Bernward-Krankenhaus in Hildesheim das Verhältnis von „Alkohol und Sport“. „Ich finde es wichtig, dass mit Kindern offen über das Thema gesprochen wird. Sie werden schließlich auch schon in jungen Jahren durch die Medien und Werbung an Alkohol herangeführt“, sagt Abrolat, die ihre eigenen beiden Jungs gleich zur Kinderuni mitbrachte.

Die 15 Mädchen und Jungen, die sich gestern ihre Studentenausweise ausstellen ließen, wussten bereits eine Menge über Alkohol, auch vom Komasaufen hatten sie schon gehört. Der zehnjährige Jannes hat sogar schon mal Bier probiert, fand den Geschmack aber „eklig“.

Abrolat erklärte den Kindern die Wirkung des Giftes auf den Körper. „Ihr könnt euch dann nicht mehr so gut konzentrieren und eure Koordination ist gestört. Das ist zum Beispiel beim Tennis nicht gut, wenn ihr den Ball nicht mehr trefft“, veranschaulicht die Ärztin. Auch die Kondition und die Kraft litten unter dem Einfluss von Alkohol. „Außerdem machen die Menschen viele peinliche Dinge, wenn sie betrunken sind, das wollt ihr doch nicht?“, fragt Abrolat. Da sind sich alle einig: Das wollen sie nicht.

Die Nachwuchsforscher treffen sich noch heute und morgen ab 14.45 Uhr im St.-Johannes-Gemeindehaus an der Kirchstraße 9. Die Veranstaltungen dauern von 15 bis 16.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. Neben den Acht- bis Zwölfjährigen sind auch Freunde, Geschwister und Verwandte herzlich eingeladen.

Heute geht Prof. Dr. Martin Kaske von der Tierärztlichen Hochschule Hannover „schwarzbunten Spitzensportlern“ nach und berichtet von der Welt der Kühe, Kälber und der Milch. Morgen fragt Assistenzarzt Norman Zinne von der Klinik für Herz-, Thorax, Transplantations- und Gefäßchirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover „Was schlägt in meiner Brust?“. Er ist „dem Motor des Körpers“ auf der Spur.



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