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Christ-König: Im Juli wird neuer Pfarrer bekannt gegeben

SPRINGE. Während bei Mitgliedern der katholischen Christ-König-Gemeinde die Hoffnung wächst, dass der neue Pfarrer Christoph Müller langfristig in der Gemeinde wirken wird und auch in Zukunft regelmäßig Heilige Messen stattfinden, erteilt das Bistum dieser Hoffnung eine klare Absage. Wie es weitergeht, bleibt ungewiss.

Eine Fusion der Christ-König-Gemeinde mit anderen sei nicht geplant, heißt es aus Hildesheim. FOTO: MISCHER
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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

SPRINGE. Endlich ist er da, der neue Pfarrer: Während bei Mitgliedern der katholischen Christ-König-Gemeinde die Hoffnung wächst, dass Pfarrer Christoph Müller langfristig in der Gemeinde wirken wird und damit auch in Zukunft regelmäßig Heilige Messen stattfinden werden, erteilt das Bistum dieser Hoffnung eine klare Absage. Wie es weitergehen wird, bleibt ungewiss. Eine Bestandsaufnahme.

Laut Bistumssprecher Volker Bauerfeld steht zwar fest, dass Springe als Pfarrgemeinde erhalten bleibt: „Eine Fusion mit anderen Pfarrgemeinden ist nicht geplant.“ Fest steht auch, dass Müller nicht in Springe bleiben wird. „Der neue Pfarrer für die Pfarrgemeinde Christ König wird Ende Juni / Anfang Juli bekannt gegeben“, sagt Bauerfeld.

Ein Pfarrer, eine Gemeinde, also bleibt alles wie gehabt? Mitnichten, stellt die Bistumsleitung klar – und bestätigt damit das, was viele Gemeindemitglieder schon lange befürchtet haben. Springe muss sich seinen neuen Pfarrer mit einer anderen Gemeinde teilen. Und die ist nicht mal eben so gleich um die Ecke. Bauerfeld: „Ab dem 1. September wird ein Pfarrer im Rahmen des überpfarrlichen Personaleinsatzes für die Pfarrgemeinden in Springe und Hannover-Mühlenberg zuständig sein.“

Was bedeutet das für die Gemeinde, was bedeutet das für die Messen in der Kirche? Der Bistums-Sprecher sagt, dass es auch ab dem 1. September regelmäßig Gottesdienste in Springe geben wird. „Bezüglich der Gottesdienstzeiten kann es zu Veränderungen kommen“, räumt der Sprecher ein. Über die Gottesdienst-Ordnung werde sich der neue Pfarrer mit den Gremien der Pfarrgemeinde austauschen. Und dann kommt seitens des Pressesprechers ein Hinweis, der aufhorchen lässt: „Abgesehen von der Heiligen Messe mit der Eucharistie, die von einem Priester geleitet wird, gibt es verschiedene Formen des Gottesdienstes, die auch ohne einen Priester gefeiert werden können.“ Das könnte als Hinweis darauf gewertet werden, dass der neue Pfarrer nicht regelmäßig in Springe Gottesdienste feiern wird. Womöglich wird es eine Heilige Messe in Springe eben nicht mehr regelmäßig geben, sondern, wenn der Pfarrer nicht da ist, nur noch eine eingeschränkte Gottesdienstversion, eine Art Messe Light, ohne Heiliges Abendmahl.

Laut Bistums-Sprecher gibt es über die einzelnen Modalitäten bereits einen regen Austausch mit der Gemeinde in Springe: „Die Bistumsverwaltung ist im guten Gespräch mit den Gremien der Pfarrgemeinde.“



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