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48-jähriger Ratsherr erklärt offiziell seine Bewerbung als Bürgermeisterkandidat

CDU bestätigt: Woltmann macht‘s

Springe (zett). Friedrich Woltmann macht‘s: Die CDU hat gestern Abend offiziell bestätigt, was die NDZ schon am Sonnabend berichtet hat. Demnach bewirbt sich der Ratsherr als Bürgermeisterkandidat für die heimischen Christdemokraten. Weitere Bewerber gibt es – zumindest bis jetzt – noch nicht.


Es war um kurz vor 18 Uhr, als sie gestern Abend nach und nach in der CDU-Zentrale an der Bahnhofstraße eintrafen – die Mitglieder des Stadtverbandvorstandes um Vorsitzende Anette Henkels. Und schließlich war auch er da: Friedrich Woltmann aus Alvesrode, 48 Jahre alt, Diplom-Ökonom, tätig bei einem Wirtschaftsprüfer. Und seit seiner Vorstellung gestern Abend die bislang einzige Hoffnung der Springer Christdemokraten im Kampf gegen denjenigen, der sie so überraschend im Regen stehen ließ: Bürgermeister Jörg-Roger Hische, der im Februar erklärt hatte, nicht mehr für die CDU antreten zu wollen.

Hische hielt sich gestern bedeckt, wollte zunächst nicht kommentieren, was sich bei seinen einstigen Mitstreitern tut. Auch über seine eigene Zukunft schweigt sich der Verwaltungschef weiter aus. Offiziell hat er noch nicht entschieden, ob er im Herbst 2011 als parteiloser Kandidat um seine Wiederwahl kämpfen will.

Die Christdemokraten verkündeten gestern ihre Freude darüber, einen geeigneten Bewerber gefunden zu haben. Man schätze Woltmann als Finanzfachmann. Sein Profil „prädestiniert ihn für eine Kandidatur um das Amt des Stadtbürgermeisters“, so Henkels. Über die endgültige Aufstellung von Woltmann soll die Basis in einer Versammlung im September entscheiden. „Bis dahin wird sich Herr Woltmann in allen Ortsverbänden persönlich vorstellen“, kündigte Henkels an. Der Alvesröder habe ihr und ihren Stellvertretern Ende April seine Bereitschaft erklärt. Die Mitglieder sollen spätestens morgen mit einem Brief informiert werden. Doch die Christdemokraten wollen mehr – so kann man zumindest das Ende der Mitteilung deuten: Dort heißt es, bis zur entscheidenden Versammlung könne jedes Mitglied ebenfalls seine Bereitschaft zur Kandidatur erklären.

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