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BZE: größtes Aus- und Fortbildungsinstitut

SPRINGE. „Der Handel ist eine coole Branche“, sagt Holger Mosch, Direktor und Geschäftsführer der Bildungszentrale des Einzelhandels (BZE). Denn der Handel biete jungen Leuten tolle Karrierechancen.

BZE-Direktor und Geschäftsführer Holger Mosch sieht sein Institut gut ausgestellt. Foto: Brinkmann-Thies

Autor:

Anne Brinkmann-Thies

Mosch muss es wissen: Der Diplom-Kaufmann und Geschäftsführer des BZE kann rund 1500 mehr neue Teilnehmern pro Jahr in dem Aus- und Fortbildungsinstitut des Einzelhandels begrüßen. Drei Standorte hat das Institut mit drei Häusern in Springe, zwei in Goslar und einem in Aschersleben. Das BZE gilt nicht nur als größtes, sondern auch als renommiertestes Institut, wenn es darum geht, Personal für den Einzelhandel aus- und weiterzubilden.

„Wir sind auf einem Top- Niveau“, sagte Mosch. Diesem Status sei das Institut zugleich verpflichtet – mit einer zielgerichteten Weiterentwicklung.

Ihr frisches neues Logo ist dabei nur ein optisches Aushängeschild. So werde kontinuierlich daran gearbeitet, das Know-how und die umfassenden Branchenkenntnisse zu verbessern und aktuell zu halten. „Bewährtes ausbauen und neue Wege ebnen“, lautet das Motto des Instituts. Aktualität etwa zeige sich an den BZE eigenen Lehrgangsmaterialien, die permanent überarbeitet werden, erklärte Mosch. Mit dem Lehrstoff werden die angehenden Fachwirte für Vertrieb im Einzelhandel sowie die künftigen Handelsfachwirte und Betriebswirte sowie die Ausbilder auf ihre Prüfungen bei der Industrie- und Handelskammer vorbereitet. Im BZE wird im Block unterrichtet; die Teilnehmer verbringen während ihrer dreijährigen Ausbildungszeit zehnmal zwei Wochen im Institut.

Ganz aktuell ist das BZE auch mit seinem Aus- und Fortbildungsangebot. So können die Unternehmen ihre Mitarbeiter neuerdings zum „Fachwirt für e-commers“ schulen lassen. Auch das Bildungsangebot für angehende Logistikmeister ist ganz neu im BZE.

Der Handel sei eben spannend, biete sogar einen akademischen Abschluss. Wer seinen Bachelor auf Arts machen möchte, dem empfiehlt das BZE die Private Fernhochschule in Göttingen. Dabei profitieren die Studenten von ihrer Ausbildung am BZE: Mehr als ein Drittel des dort vermittelten Stoffs werde für das Studium anerkannt.

Kleine und mittlere Unternehmen sowie große Konzerne schickten ihre Mitarbeiter zur kombinierten Aus- und Weiterbildung ins BZE, erklärte Mosch.

In Springe stehen für diese Lernwilligen fast 390 Betten zur Verfügung. Reicht diese Kapazität nicht aus, greife man auch auf umliegende Hotels zurück. Zudem bekommen die Teilnehmer eine Liste mit Restaurants sowie teilweise auch Verpflegungsgutscheine. „Wir bleiben mit unserem Institut in jedem Fall am Standort Springe“, erklärte der Geschäftsführer des BZE seine Verbundenheit zur Bildungsstadt am Deister.

Und weil sich ehemalige Teilnehmer wiederum dem BZE eng verbunden fühlten, werde es in diesem Sommer auch erstmals eine gesellige Veranstaltung für diese sogenannten Alumnis geben.

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