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40 Fans beim Musikvideo-Dreh in Sachen Ehrenbürgerschaft / Ortsrats-Teilnahme offen

Bunt für Olivia

Springe. Ob Olivia Jones Ende August tatsächlich in den Ortsrat kommt, steht noch nicht fest: Ihr Management teilte gestern mit, eine Entscheidung darüber falle „frühestens nächste Woche“. Fest steht aber schon jetzt: In ihrer Heimatstadt ist die Unterstützung für einen Ehrenbürgertitel groß. Am Mittwochabend kamen zahlreiche Springer zum Videodreh am Ratskeller – geladen hatten die Deisterjungens.

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„Oh, oh, Olivia, ich hab’ die Diskussionen satt! In meinen Träumen bist Du längst Ehrenbürgerin – von unserer kleinen Stadt!“ Den Text dieses Refrains konnten die rund 40 Anwesenden im Tivoligarten des Ratskellers problemlos mitsingen. Kein Wunder: Die Fans des Springer Gesangtrios um Ralf Grabowski kennen die Lieder ihrer Lieblinge auswendig. Und für die anderen, nicht ganz Sicheren, wurden die Texte in großformatigen Plakaten gut sichtbar aufgehängt.

Lennard Obenhausen und Philip Hart, zwei angehende Studenten im Fach Medien, bildeten das Filmteam. Für die Aufnahmen zum Olivia-Jones-Song wurde ein fast professionaler Aufwand betrieben, bis der Song auch im Kasten war. Für einige Szenen wurde das Publikum extra umgesetzt, denn – Olivia Jones hätte die Hände vor Freude überm Kopf zusammengeschlagen – es kamen tatsächlich einige kostümiert zu diesem recht spontanen Aufnahmetermin.

Zur Eröffnung und zur Einstimmung spielten die Deisterjungens Frank Speckenheuer, Frank-Joachim Helms und Ralf Grabowski den Olivia-Jones-Song live – um dem Publikum ein gewisses Mitmachgefühl und etwas Textsicherheit zu geben. Den Unerfahrenen sollte ein wenig die Scheu vor dem Videodreh genommen werden.

Beim Dreh selbst gab es den Song dann nur noch aus der Konserve: mit einem Ghettoblaster als Vollplayback. Mit viel Spaß und flotten Sprüchen waren die Teilnehmer zu allerlei Einstellungen und Verrenkungen bereit – und zeigten auch Verständnis, wenn wegen unterschiedlicher Musik- und Texttaktung auch mal unterbrochen werden musste.

Selbst das Wetter – zwischenzeitlich fing es etwas an zu nieseln – konnte keinem die Freude an diesem Abend nehmen. Dann war es endlich geschafft. Nach einer guten Stunde waren alle Aufnahmen schließlich beendet – und die Deisterjungens gaben als Zugabe ein kleines Konzert am Ratskeller.

Für Grabowski und das Videoteam beginnt allerdings jetzt erst die Arbeit: Filmmaterial sichten, schneiden und zusammenstellen, Musik einspielen. Das Gesamtwerk soll dann in etwa einer Woche auf der Internetplattform Youtube veröffentlicht werden. Der genaue Termin soll noch veröffentlicht werden.

Ortsbürgermeister Carsten Marock hätte Olivia durchaus ebenfalls seine musikalische Stimme gegeben, war aber wegen eines Paralleltermins verhindert. „Ich kann aber auch nicht so gut singen“, gesteht der Sozialdemokrat. „Angeguckt hätte ich mir das Spektakel aber gerne.“rkr/mari/zett



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