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Buchungsprogramm für Sportstätten: In Springe umstritten, von der Fachwelt ausgezeichnet

SPRINGE. Aus Sicht der heimischen Sportvereine ist es bislang nicht der große Wurf – für die Jury des „Komm-Digitale-Awards“ ist das Online-Buchungssystem für die Sportstätten der Stadt Springe dagegen preiswürdig.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Es gehört zu den drei Finalisten des Bundespreises, mit dem Projekte ausgezeichnet werden, die einen Beitrag zur Verwaltungsdigitalisierung leisten, in der Kategorie „Städte und Gemeinden über 25 000 Bürger:innen“, die kleineren Kommunen bilden die weitere Kategorie, „Länder, Ministerien und sonstige Behörden“ die dritte. Über die Platzierung entscheidet nun ein öffentliches Online-Voting.

System seit zwei Jahren im Einsatz

Seit dem Schuljahr 2020/2021 ist die digitale Vergabe der Nutzungszeiten für die Springer Sportstätten im Einsatz. Von der Antragstellung durch die Vereine bis zur Vergabe sind alle Schritte durch eine browserbasierte Software digitalisiert. „Wegweisend in Sachen Digitalisierung und Transparenz“, nennt das Marcus Stieg, der IT-Chef der Stadtverwaltung. „Wir haben in der Analyse des Prozesses alle direkt Betroffenen von den Sportvereinen, über die Ämter bis hin zu den Hausmeistern berücksichtigt.“

Umstritten in den Vereinen ist die Software dennoch, weil es zunächst etwa die Hallenbuchung an Feiertagen oder in den Ferien nicht zugelassen hat. Das sollte angepasst werden. Mit der Firma „Nolis“ aus Nienburg als technischem Dienstleister werde das Projekt „fortlaufend weiterentwickelt, wodurch auch neue Anforderungen immer wieder den Weg in die Softwarelösung finden“, so Stieg.

42 Projekte haben sich beworben

Bürgermeister Christian Springfeld, der die Digitalisierung im Rathaus zur Chefsache gemacht hat, betont: „So sehr wir uns freuen: Auf dem Erreichten und auf diesen Lorbeeren ruhen wir uns natürlich nicht aus!“

Insgesamt 42 Kommunen, Landkreise, Ministerien und sonstige Behörden aus dem ganzen Bundesgebiet haben sich auf den „Komm-Digitale-Award“ in den drei Kategorien beworben. In einem mehrstufigen Jury-Prozess wurden in jeder Kategorie drei Finalisten bestimmt, wobei über die letztendliche Platzierung eine öffentliche Abstimmung entscheidet.

Die Abstimmung läuft ab sofort bis 15. November auf kommdigitale.de. Auf der Fachmesse „Komm-Digitale“ in Bielefeld können sich alle Projekte am 15. November noch einmal in einer 15-minütigen Präsentation vorstellen, ehe die Sieger gekürt werden.

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