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Breitband: Altenhagen I bleibt zweigeteilt

ALTENHAGEN I. Der geplante Breitband-Ausbau am Mühlenbusch in Altenhagen I gerät ins Stocken. Die erhofften Fördergelder gibt es nicht mehr, ein neues Programm wird frühestens in zwei Jahren aufgelegt.

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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

Wann es umgesetzt wird, steht in den Sternen. „Der Region Hannover liegt bis dato weder ein positiver Zuwendungsbescheid für die beantragten GAK-Fördermittel noch ein Verfahrensvorschlag des Landes Niedersachsen für die Erschließung des Gebietes vor“, schreibt die Stadt in einer Mitteilung an den Ortsrat.

Die Nachricht kommt überraschend: Im Juni hatte Regions-Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz noch angekündigt, auch die 25 Häuser, die jenseits der Bundesstraße 217 liegen, würden in absehbarer Zeit ans schnelle Internet angeschlossen.

Jetzt die Kehrtwende: Das Land unterstütze nur noch Breitband-Projekte, bei denen es ausschließlich um Glasfaseranschlüsse geht. Für den Mühlenbusch war dagegen VDSL2-Vectoring im Gespräch – eine Kombination aus Glasfaser und Kupfer auf den letzten Metern. „Aufgrund der Neuausrichtung der Förderrichtlinien hat sich die Region dazu entschlossen, das Projekt zu stoppen“, teilt die Verwaltung mit. Es müsse ein neues, größeres Hilfsprojekt her.

Die Region plane, im kommenden Jahr eine „Strukturplanung“ durchzuführen und zu ermitteln, wo überall unterversorgte Gebiete sind. „Mit den Ergebnissen wird die Region wieder auf die Stadt Springe zukommen. Wann genau die neuen Förderrichtlinien des Landes, des Bundes und eine Heraufsetzung der Aufgreifschwelle erarbeitet und notifiziert werden, ist derzeit noch nicht abzusehen.“

Der Ortsrat Altenhagen tagt am Montag, 12. November, im Dorfgemeinschaftshaus in Altenhagen. Die Sitzung beginnt um 19.30 Uhr.



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