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BIG-Chefin nimmt ihren Hut

BENNIGSEN. Viele Jahre lang hat sie die Geschicke der Bennigser Interessengemeinschaft (BIG) geleitet. Jetzt zieht sich Christina Gehrholz aus der Vorstandsarbeit zurück. Ein Nachfolger ist nicht in Sicht.

Am 16. September 2012 feierte das Altdorffest in Bennigsen Premiere. Auch Bäckermeisterin Christina Gehrholz war als Mitorganisatorin maßgeblich verantwortlich. 50 Bennigser Geschäftsleute und Vereine beteiligten sich an dem Auftakt. Foto: COLIC/ARCH

Autor:

Anne Brinkmann-Thies

„Ich stehe als Vorsitzende nicht mehr zur Verfügung“, sagt die BIG-Chefin. Sie habe vor allem zuletzt die Unterstützung der Mitglieder vermisst. „Der Vorstand alleine kann nicht alles meistern“, erklärt Gehrholz. Neue Mitglieder konnte die BIG zuletzt mit dem Tennis- und dem Musikverein gewinnen. Und auch Hilfe sei von dort für einzelne Aktionen angeboten worden. Insgesamt aber fehlt der BIG-Chefin die Unterstützung aus den Reihen der Geschäftsleute. Sie habe das Gefühl, das derzeit jeder eher für sich allein aktiv sei. Dazu komme, dass sie selbst nicht mehr als Geschäftsfrau aktiv ist. Ihre Bäckerei „Tina´s Backstube“ hat sie schon vor geraumer Zeit geschlossen. Frischen Wind hatte die Vorsitzende mit ihrem Vorstandsteam in der Vergangenheit nicht nur mit der Installation des Altdorffestes in den Süllbergort bekommen.

Auch eine große Ostereiersuche auf dem Gelände des Freibads lockte alljährlich Jung und Alt ins Freie. „Wir haben die weihnachtliche Beleuchtung mit Sternen neu belebt und für den Weihnachtsmarkt mit stimmungsvollen Holzbuden für ein einheitliches Bild gesorgt“, erinnerte Gehrholz. Ein großer Erfolg sei auch eine 80er-Jahre-Party gewesen, die die BIG organisiert hatte. Der Besucherzuspruch sei bei den Aktionen immer gut gewesen. Doch sie musste feststellen: „Alle wollen feiern, doch niemand möchte sich für die Veranstaltung einsetzen.“

Am 13. März kommt die BIG zu ihrer Jahresversammlung zusammen. Trotz vieler Bemühungen hat Gehrholz noch niemanden gefunden, der für den Vorsitz kandidieren würde. „Ich wünsche mir aber, dass es weitergeht“, sagte sie. Auch kommissarisch werde sie das Amt nicht weiterführen. Und noch ein Posten muss neu besetzt werden: Martina Riemer steht als Schriftführerin nicht mehr zur Verfügung. „Ich schaffe es zeitlich einfach nicht mehr“, sagte die Geschäftsführerin der gemeinnützigen Bäder GmbH.

Erst im kommenden Jahr zur Wahl stehen hingegen die Posten des Stellvertreters Dirk Schart sowie des Kassenwarts Bernd Wolter.

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