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Mehr Krippen- und Hortplätze: Stadt und Politik suchen Sparmöglichkeiten / Mehrkosten für Geschwister?

Betreuung kostet Hunderttausende extra

Springe. Die Stadt steht vor einer großen Herausforderung: Mehr als 400 000 Euro könnte der schnelle Ausbau von Krippen- und Hortplätzen kosten, schätzt Vize-Verwaltungschef Gerd-Dieter Walter. Jetzt denken Stadt und Politik über Einsparmöglichkeiten nach.

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VON CHRISTIAN ZETT

Allein gut 300 000 Euro werden aller Voraussicht nach fällig, wenn die Stadt wie geplant eine Krippengruppe in Holtensen und zwei in der früheren Grundschule Altenhagen schafft. Dazu kommen die Kosten für den Ausbau des Hortangebots in Völksen.

Aus der Politik heraus sei der Wunsch entstanden, gleichzeitig nach Einsparmöglichkeiten zu suchen, heißt es bei der Stadt. Angekommen sind Rat und Verwaltung bei den sogenannten Geschwisterrabatten. Bislang zahlen Eltern für das zweite angemeldete Kind in Kita und Krippe nur die Hälfte der Gebühren. Der dritte Platz wird komplett subventioniert und ist somit kostenfrei.

Die Politik will das ändern. Ein erstes Diskussionspapier sieht vor, die Gebühr für das zweite Kind grundsätzlich auf 65 Prozent der Gesamtsumme anzuheben. Außerdem könnte demnach die Verteilung der Kosten neu geregelt werden – zum Nachteil der Eltern, die mehrere Kinder angemeldet haben und dabei bisher teils erhebliche Summen sparen.

Wer bislang etwa zwei Kinder im Kindergarten hat (eins im dritten ohnehin beitragsfreien Jahr) sowie das dritte komplett subventioniert in der Krippe, zahlt eine reduzierte Gebühr von 102 Euro im Monat.

Nach dem neuen Modell wird das dritte Kind als erstes gerechnet – und die Familie muss die volle Krippengebühr bezahlen. Monatlich käme sie dann auf plötzlich auf 423,60 Euro.



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