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Projekt „Werkstadtwohnen“: Auch BBS Springe beteiligt / Ausstellung der Ergebnisse im Juni

Berufsschüler entwickeln Wohnkonzepte

Springe/Hannover. Wie steigert man die Attraktivität von ungenutzten Altbauten? Wie lassen sich die Wohnungen wirtschaftlich nutzbar machen und ansprechend vermarkten?


Diesen Fragen haben sich im Rahmen des Projekts „Werkstadtwohnen“, an dem auch die Berufsbildenden Schulen (BBS) Springe beteiligt sind, angehende Werbekaufleute der Multi-Media Berufsbildenden Schulen gestellt. In einem Wettbewerb haben sie Vermarktungsstrategien für den auf Jugendliche zugeschnitten Wohnraum erarbeitet. Die Ergebnisse wurden jetzt einer Jury in der Multi-Media BBS in Hannover präsentiert.

An „Werkstadtwohnen“ haben sich nacheinander die Berufsbildenden Schulen 3, die Berufsbildenden Schulen Springe und die Multi-Media Berufsbildenden Schulen beteiligt. Zu Beginn des Projekts hatten im Dezember 2007 zukünftige Bauzeichner und Bautechniker Ideen zur Modernisierung der ungenutzten Altbauwohnungen entwickelt. Anschließend legten angehende Immobilienkaufleute Vorschläge für die wirtschaftliche Umgestaltung der Wohnungen vor. Der Wettbewerb um die Vermarktungsstrategien bildete jetzt die dritte Runde des Projekts. Nun realisieren Handwerker und Fachfirmen die Konzepte der Schülerinnen und Schüler. Die Wohnungen, das Baumaterial und der Umbau sponsert der Spar- und Bauverein. „Mit ,Werkstadtwohnen‘ haben wir jungen Leuten die Möglichkeit gegeben, Wohnen nach ihren Vorstellungen und Wünschen zukunftsgerecht zu entwickeln und zu realisieren“, begründete Vorstandsmitglied Heinz Wensing das Engagement der Genossenschaft.

Träger der beteiligten Berufsbildenden Schulen ist die Region Hannover. Das Projekt zeichne sich durch seinen interdisziplinären Ansatz und seinen starken Bezug zur realen Arbeitswelt aus, lobte Dr. Uwe Specht von der Region. Bis Mai sollen die Ergebnisse der Wettbewerbe in Wohnungen in Hannover-Vahrenwald umgesetzt werden.

Vom 15. bis 26. Juni werden die Konzepte außerdem in einer Ausstellung im hannoverschen Haus der Region präsentiert. Schirmherr des Projekts ist Regionspräsident Hauke Jagau.

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