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Bennigsen: Bedarf für Gemeinschaftshaus soll erfragt werden

BENNIGSEN. Braucht Bennigsen ein Dorfgemeinschaftshaus? Über diese Frage wollen sich die Mitglieder des Ortsrats mit den Vereinen austauschen. Aus dem Rennen für ein neues dörfliches Zentrum ist das alte Feuerwehrgerätehaus. Udo Herrmann (FDP) zog seinen Antrag zurück, das Gebäude für dieses Vorhaben prüfen zu lassen.

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Autor

Anne Brinkmann-Thies Reporterin

Seine Idee und ein entsprechender Prüfantrag, das einstige Gebäude der Ortsfeuerwehr gegenüber des Bennigser Bahnhofs zu einem zentralen Mittelpunkt für das gemeinschaftliche Leben weiterzuentwickeln, stammt schon aus dem März. Damals war ihm noch nicht bekannt, dass die städtische Immobile versteigert werden soll. Inzwischen aber ist die Situation eine andere, die Bieter-Frist für eine Versteigerung des fast 500 Quadratmeter großen Gebäudes abgelaufen. Henning Tegtmeyer, der als Vertreter der Springer Stadtverwaltung im Bennigser Ortsrat sitzt, hatte zudem eine Botschaft aus dem Hochbauamt mitgebracht. Das Gebäude sei für eine Nutzung als Dorfgemeinschaftshaus denkbar ungeeignet. Es gebe keine Wärmedämmung, und die Heizung funktioniere nicht. „Das ist eindeutig“, sagte Christoph Rohr zu diesem Hinweis. Tegtmeyer verwies zudem auf eine Einschätzung von Bürgermeister Christian Springfeld (FDP), dass das Bennigser Bahnhofsgebäude für eine gemeinschaftliche Nutzung viel besser geeignet sei.

Es gebe ja auch noch einige Leerstände im Süllbergort, so Rohr.

Zunächst aber wollen die Ortsratsmitglieder überhaupt klären lassen, ob es überhaupt einen Bedarf für einen dörflichen Mittelpunkt gibt. Für Udo Herrmann jedoch stellte sich damit die Frage nach dem Huhn und dem Ei: Warum soll nicht erst ein multifunktioneller Raum angeboten werden quasi als Anreiz für die Vereine und Privatpersonen, ihn dann mit Leben zu füllen. Doch der Ortsrat möchte mehrheitlich die Variante umsetzen. „Wir kümmern uns darum, die Vereine anzusprechen“, versprach Ortsbürgermeister Jörg Niemetz (CDU).

Einen Interessenten gebe es womöglich schon. Denn der Dirigent des Musikvereins Uwe Keunecke bedauerte das Fehlen eines Heims für die Instrumentalisten.



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