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Gemeinschaftswerk: Völksener Vereine richten wieder einen Weihnachtsmarkt in Eigenregie aus

Bekannte Gesichter vor und hinter den Ständen

Völksen (bdi). Es geht auch ohne: Ohne die kommerziellen Stände, ohne knallbunte Leuchtreklame. Nur Vereine aus der Region und dem Dorf selbst, von denen es schließlich einige gibt, reichten aus, um einen attraktiven Weihnachtsmarkt auf die Beine zu stellen. Auch in diesem Jahr ging das Konzept auf. Die Völksener dankten es, indem sie in Scharen zum Hof Rathing strömten.

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Ortsbürgermeisterin Sigrid Hachmeister musste sogar einigen Geschäftsleuten, die gern noch mit einer Bude nach Völksen gekommen wären, absagen. „Der Platz hätte gar nicht gereicht“, sagt sie.

Das Prinzip „von Völksenern für Völksener“ hatte einen ganz besonderen Charme: Vor und hinter den Ständen standen sich bekannte Gesichter gegenüber. Und nicht zuletzt auch durch die beengten Platzverhältnisse bekam das vorweihnachtliche Treiben eine geradezu familiäre Atmosphäre. Schon kurz nach der Eröffnung gestern Vormittag wurde es voll auf dem Platz. Die Besucher verteilten sich später auch auf weitere Veranstaltungsorte: Gemeindehaus, Kirche und Jugendtreff.

Es fehlte an nichts: Egal, ob Weihnachtsgeschenk oder einfach nur etwas für den Magen – die Besucher konnten sich an den Ständen von DRK, Johannisgemeinde, Sportclub, Sozialverband, Landfrauen oder vielen anderen mehr mit allem versorgen, was das Herz begehrte. Auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz: Während der Musikverein auf dem Hof die Besucher unterhielt, war die Kirche für eine Theateraufführung geöffnet: Die Theater-AG der Diakonischen Werke Lüdersen zeigte „Das kleine Lamm“. Etwas abseits lud die Reitgemeinschaft in ihrer Halle zum Ponyreiten ein.

Hachmeister betonte noch einen weiteren Vorteil des Weihnachtsmarktes: „Alle Einnahmen kommen in einen großen Topf. Und am 27. Dezember entscheiden wir dann, was wir damit machen.“ Ob Spielgeräte für den Kindergarten oder wie auch schon in den Vorjahren, Sitzbänke für das Dorf angeschafft würden, sei noch offen. „Das legen wir später fest“, verwies Hachmeister auf eine demokratisch herbeigeführte Entscheidung Ende des Jahres.



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