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Drei Autos der Brandschützer müssen erneuert werden / Außerdem ist die Garage zu klein

Bei der Ortsfeuerwehr Bennigsen brennt’s

Bennigsen (si). Die Feuerwehr Bennigsen schlägt Alarm: Drei ihrer Fahrzeuge sind überaltert und müssen dringend erneuert werden. Das Gerätehaus am Bahnhof ist so klein, dass auch hier baldiger Handlungsbedarf besteht.

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Bei der Hauptversammlung am Sonnabendabend im Gasthaus „Schwägermann“ zeigten Ortsbrandmeister Patrick Finze und seine Kameraden zwar Verständnis für die angespannte Haushaltslage der Stadt. Die Ehrenamtlichen wüssten, dass eisern gespart werten muss: „Aber das geht nicht bei der Feuerwehr, dem wichtigen Schutz für unsere die Bürger“, appellierte Finze.

Die Wehr musste in diesem Jahr zu 22 Bränden und technischen Hilfeleistungen ausrücken. Allein viermal standen große Gartenlauben in Flammen; sie wurden höchstwahrscheinlich mutwillig zerstört.

In seinem Jahresbericht ging Finze besonders auf den hohen Ausbildungsstand der Kameraden und die Fachkompetenz der Führungskräfte ein. Doch der überalterte Fahrzeugpark würde dem Kommando Probleme bereiten. Vor allem das Tanklöschfahrzeug mit der 1800 Liter Löschwasserreserve sei längst nicht mehr zeitgemäß. Das habe sich erst kürzlich wieder bei einem Einsatz in Lüdersen gezeigt. Dort brannten drei Bauwagen komplett ab, weil zu wenig Löschwasser vorhanden war.

Für das 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeug, das reparaturanfällig gewordene LF 16 und den ebenfalls überalterten Mannschaftstransportwagen seien Ersatzbeschaffungen notwendig, sagte der Kommandochef an die Adresse der Politiker.

Derzeit gehören zu der Ortsfeuerwehr 55 aktive Frauen und Männer, sie haben einen Altersdurchschnitt von 34 Jahren. Außerdem verrichten in der Altersabteilung 14 Kameraden und im Musikzug 30 Frauen und Männer ihren Dienst. Eingeschlossen sind eine elfköpfige Jugendfeuerwehr und als jüngste Gruppe die Kinderfeuerwehr mit acht begeisterten Mitgliedern.

Die Versammlung wählte Torsten Stelter als Schriftführer und Sascha Wedekind als Gerätewart. Unter dem Punkt Beförderungen wurden Stefan Schwäbe zum Hauptlöschmeister sowie Dirk Seeger und Patrik Rokahr zu Oberlöschmeistern erhoben. Die Dienstbezeichnung Hauptfeuerwehrmann führen künftig Sebastian Frech und Martin Ewald. Oberfeuerwehrmann beziehungsweise -frauen sind jetzt Florian Lipp, Ramona Finze und Nadine Tahn. In den Stand der Feuerwehrmänner sind Moritz Stelter, Christopher Friedrich, Bastian Schwäbe und Rainer Balke aufgerückt.

Besonders geehrt wurde Sascha Büttner: Er leitet künftig als Hauptstabführer den Musikzug. Marc Assel erhielt das Deutsche Feuerwehrabzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst.

Einer der Gäste, die den Einsatz der Feuerwehr lobten, war Stadtbürgermeister Jörg-Roger Hische. Er ließ durchblicken, dass Rat und Verwaltung bald gemeinsam mit dem Kommando über die Fahrzeugprobleme reden wollen.



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