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Vakanz in der Tourist-Info löst Diskussion aus / „Es geht um die Außenwirkung der Stadt“

Baxmann: Ehrenamtliche sollen aushelfen

Springe (ric). Die personellen Probleme in der Tourist-Information beschäftigen jetzt auch die Politik: Nach der Berichterstattung in der NDZ meldet sich nun CDU-Ratsherr Wilfried Baxmann zu Wort. Seine Forderung: Ehrenamtliche sollen bei Vakanzen aushelfen und Lücken schließen.


Damit wiederholt der frühere Unionsfraktionschef einen Vorschlag, der schon Anfang vergangenen Jahres eine Diskussion provozierte – wenngleich sich SPD und CDU damals eher aufgrund verbaler Angriffe in den Haaren hatten. Baxmann sagt, er finde es hervorragend, wenn sich der Verkehrsverein unter Leitung von Günther Stolte ehrenamtlich engagieren wolle. Schließlich gehe es dabei um die „nicht unerhebliche Außenwirkung und die damit verbundene Wirtschaftsförderung für das Beherbergungsgewerbe und die Gastronomie in Springe“. Durch dieses Angebot werde die vorübergehende Vakanz, verursacht durch die Erkrankung der hauptamtlichen Mitarbeiterin, zumindest teilweise aufgefangen. Schon während des städtischen Leitbildprozesses habe er diesen Vorschlag unterbreitet, um vorrangig Urlaubs- und Krankheitszeiten des hauptamtlichen Bereiches besser abdecken beziehungsweise überbrücken zu können. „Leider hat die Verwaltungsspitze – für mich nicht nachvollziehbar – diesen konstruktiven Vorschlag nicht aufgegriffen“, ärgert sich Baxmann.

Bürgermeister Jörg-Roger Hische lobte zwar den Gedanken („das ist ein tolles Angebot, wir werden es prüfen“), schob dem Vorhaben aber gleichzeitig einen Riegel vor: Zwar könnten Ehrenamtliche mithelfen, wenn es etwa um das Verteilen von Prospekten ginge, aber natürlich sei der Einsatz unbezahlter Kräfte allein aus Datenschutzgründen nicht ohne Weiteres denkbar. Gleichzeitig versucht der Rathauschef, Ruhe in die Diskussion zu bekommen: „Die Situation ist nicht dramatisch, Bildungseinrichtungen haben über den Jahreswechsel sowieso geschlossen.“

Wie berichtet, will die Verwaltung einen möglichen längerfristigen personellen Engpass Anfang kommenden Jahres klären. Auf rein sachlicher Ebene.



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