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Baustart für Eldagser Feuerwehrhaus erst Ende 2019

ELDAGSEN. Der erste Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in Eldagsen wird frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2019 erfolgen: Weil der Neubau ein Investitionsvolumen von gut 2,8 Millionen Euro hat, muss der Auftrag mindestens deutschlandweit – vermutlich sogar in ganz Europa – ausgeschrieben werden.

Hier wird das neue Eldagser Feuerwehrhaus errichtet: Die Bauarbeiten auf dem Grundstück zwischen Turnhalle, Kindergarten und Klosterstraße können nach derzeitigen Schätzungen der Stadtverwaltung erst in der zweiten Jahreshälfte 2019 beginnen. Foto: S
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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

Auf der großen Wiese zwischen der Sporthalle an der Hindenburgallee, der Klosterstraße und dem Kindergarten summt und brummt es derzeit. Auch im kommenden Sommer wird die Fläche noch Vögeln, Insekten und anderen Kleintieren gehören: Der Baustart wird deutlich später sein, als es zahlreiche Eldagser erwartet haben.

Allein das Aufstellen des neuen Bebauungsplanes werde sich vermutlich bis zum Frühjahr 2019 hinziehen, erklärt Hochbauamtsmitarbeiter André Malkowski. „Erst dann können wir die Baugenehmigung beantragen. Und auch das wird nicht in wenigen Wochen zu erledigen sein. Da sprechen wir über mehrere Monate.“ Siebenmal ist der Neubau in den vergangenen Monaten überplant worden, jede neue Variante fiel größer aus als die vorherige. Malkowski: „Dass der Bau jetzt sehr komplex ist, macht die Sache nicht einfacher.“

In Eldagsen sollen ungefähr 2,844 Millionen Euro verbaut werden; doppelt so viel wie in Bennigsen. Zu den Besonderheiten gehören unter anderem ein Stabsraum und ein Waschplatz für die Fahrzeuge. Das Hochbauamt geht davon aus, dass das beauftragte Architekturbüro im Lauf dieses Monats eine exakte Kostenkalkulation für die vereinbarte Neubau-Variante VIII vorlegen wird.

Auf dem Grundstück zwischen Hindenburgallee und Klosterstraße ist der Schutt, vergraben worden, der beim Abriss der ehemaligen Alt-Turnhalle anfiel. Die Bodenuntersuchungen hätten aber keine Auffälligkeiten ergeben, ist Malkowski erleichtert. Es spreche also nichts gegen den von allen Seiten favorisierten Standort am Ortsausgang Richtung Holtensen.



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