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Baumschule wartet mit stabilen Weihnachtsbaumpreisen auf:

ELDAGSEN. Edward Paprotny steht mittendrin – in der Saison für Weihnachtsbäume und in der dazu passenden Plantage. Anders, als in anderen Regionen, wurden seine Bäume von der Trockenheit im Sommer nicht beeinträchtigt.

Darf es dieser hier sein: Edward Paprotny steht auf einer der Plantagen neben einer Nordmanntanne. FOTO: MISCHER
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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Welche Gründe das hat – und wie sich das auf die Preise für Nordmanntanne, Fichte und Co. auswirkt, darüber hat er mit der Neuen Deister-Zeitung gesprochen.

Es ist eine Frage des Bodens – und des Jahrgangs. Nein, die Rede ist nicht von Rotwein, sondern von Weihnachtsbäumen. Und Paprotny spielen sowohl der Boden, als auch der Jahrgang in die Karten: Anders als an anderen Standorten ist der Lehmboden bei Eldagsen, wo er Weihnachtsbaumplantagen betreibt, nämlich nicht sonderlich anfällig für Trockenheit.

Außerdem hat der Chef der Baumschule Kewel das besondere Glück, in diesem Jahr keine neue Plantage angelegt zu haben: Denn ganz junge Pflanzen sind mit ihren flachen Wurzeln besonders auf Wasser angewiesen. „Wir pflanzen nur alle zwei Jahre neue Weihnachtsbaumkulturen an“, erläutert der Chef der Baumschule. Kurzum: die Preise für Weihnachtsbäume in Eldagsen bleiben absehbar stabil. Aber: „In anderen Region, bei Kollegen, habe ich schon gesehen, dass ganze Plantagen vertrocknet sind.“

Bleibt also nur die Frage, welcher Baum für wen geeignet ist. Das Angebot jedenfalls, so viel ist sicher, ist groß und reicht bei Paprotny von der Nordmanntanne über Stechfichte bis zur serbischen Fichte. Und für den Fachmann hat die Weihnachtsbaum-Saison längt begonnen, immerhin beliefert er nicht nur Pivatleute, sondern auch Firmen, Schulen, Kitas und öffentliche Einrichtungen – und da müssen die Tannen, weil es sich so gehört, schon da sein.

„Wir schlagen jeden Tag Bäume“, sagt Paprotny. Aber auch für Privatleute geht es so langsam in die Vollen: Rund 14 Tage vor Heiligabend werde die Nachfrage groß, sagt der Eldagsener. Sein Tipp für lange Freude am Baum: Er sollte vorm Fest möglichst kühl stehen, bestenfalls draußen, nach einige Tagen dann zum Beispiel in die Garage kommen, damit sich die Pflanze langsam an den anstehenden Temperaturwechsel im warmen Wohnzimmer gewöhnen kann. Seine Warnung: „Wenn sie von der Kälte direkt in die gute Stube kommt, kann sie einen Temperaturschock bekommen.“



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