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Baugebiet Klosterstraße in Eldagsen wird ab Herbst erweitert

ELDAGSEN. Auf dem Feld am Babiesweg reift derzeit noch der Weizen. Ab dem Winter sollen an der Stelle Häuser in die Höhe wachsen: Der erste Spatenstich für die Erweiterung des Neubaugebietes Klosterstraße steht bevor.

Erst kommt der Mähdrescher, dann der Bagger: Ab dem Herbst soll das Neubaugebiet Klosterstraße wachsen. Der Holzpfahl (vorn) markiert die äußere Grenze der neuen Siedlung. Der linke Bereich des Ackers bleibt vorerst unbebaut. Die NLG hat bereits eine
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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

Die Nachfrage ist so groß, dass der Erschließungsträger einen dritten Bauabschnitt in Erwägung zieht.

24 Grundstücke sollen auf der 15.000 Quadratmeter großen Fläche in der Nähe der Grundschule und des Sportzentrums entstehen. 25 Interessenten hatte Cord Geweke, zuständiger Mitarbeiter des Vermarkters NLG (Niedersächsische Landgesellschaft), auf seiner Liste. Nachdem er die möglichen Eigenheimbesitzer im Frühsommer angeschrieben und über den bevorstehenden Baubeginn informiert hat, sind 13 Reservierungen eingegangen. Damit legt die Klosterstraße II zwar nicht das Tempo vor, mit dem der Bosselweg in Völksen vor wenigen Wochen gestartet ist, die Nachfrage sei aber vielversprechend, so die NLG.

„Die Grundstücke sind toll ausgerichtet“, schwärmt Geweke. Aus seiner Sicht ein echtes Pfund: die Westlage und der Blick auf den kleinen Deister. Diese Vorteile von Eldagsens einzigem Neubaugebiet wissen vor allem Paare und Familien aus der näheren Umgebung zu schätzen: Die Mehrheit der Interessenten käme aus dem direkten Umkreis, sagt Geweke. Außer der klassischen jungen Familie seien auch ältere Ehepaare darunter, die sich räumlich verkleinern wollen.

Die ersten Erdbewegungen im Baugebiet Klosterstaße gab es 2002. Mit der Fläche verlief es ähnlich wie mit dem „Großen Graben“ in der Kernstadt: Es ging nur langsam voran, an eine Erweiterung war zwischenzeitlich nicht zu denken. Doch dann kam der Bauboom. Von den 75 Grundstücken im ersten Teil der Klosterstraße sind nur noch zwei zu haben. Beide liegen direkt am Kreisel zur Hindenburgallee.

Das Areal, auf dem die 24 Grundstücke umfassende Erweiterung vorgesehen ist, ist bereits abgesteckt. Vermutlich ab Herbst wird es dort unruhig: Der Tiefbau für die Straße, die Kanäle und die Versorgungsleitungen beginnt. Ob sich die ersten Hausbauer noch in diesem oder erst im nächsten Jahr ans Werk machen können, wird das Wetter entscheiden. Das Gros der Baufahrzeuge soll über den Feldweg mit dem klangvollen Namen Babiesweg erfolgen – auch, um die neue Straße, die mitten durch die Klosterstraße läuft, zu schonen.

Ein Teil des derzeitigen Weizenfeldes sowie der Streifen, den die Baumschule Kewel bewirtschaftet, bleiben zunächst grün: Sie liegen außerhalb der Klosterstraße II, kommen aber für die Erweiterung der Erweiterung infrage. „Wenn es gut läuft, könnte es in Eldagsen weitergehen“, sagt Geweke. Ein Teil der Fläche gehöre bereits der NLG.



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