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Bahnhof Deisterpforte beschäftigt auch Gestorf

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Autor:

von Anne Brinkmann-Thies

Auch wenn sich der Ortsrat Lüdersen einen Beschluss gewünscht hatte. Es gab ihn nicht. Eigene Meinungen hatten die Gestorfer aber dennoch zu dem Thema.

Es passe nicht zusammen, dass die Region Hannover das Springer Klinikum geschlossen habe und dass nun viel Geld in den Ausbau einer zweiten S-Bahn-Haltestelle in Springe fließen solle, sagte Ratsherr Heinrich Eicke (CDU). Auch eine zeitliche Verzögerung des Ausbaus barrierefreier Bushaltestellen, bei denen auch die Stadt Springe zur Kasse gebeten würde, passe nicht in dieses Bild. Springes Ortsbürgermeister Carsten Marock (SPD), zu Gast bei der Gestorfer Ortsratssitzung, erläuterte, dass das Land Niedersachsen drei Viertel der Kosten übernehme, für die Region verblieben lediglich 25 Prozent der veranschlagten 3,5 bis 4 Millionen Euro.

Kritik übte auch Antje Cordt (SPD). Sie wünsche sich vielmehr einen verbesserten Zubringerverkehr für die Gestorfer zum Bennigser Bahnhof. Auch sei die Busanbindung zu optimieren, so Cordt. Ortsbürgermeister Brezski räumte ein: Er habe dem Projekt Deisterpforte skeptisch gegenüber gestanden. Inzwischen sei er aber der Meinung, es zu realisieren, wenn es für die Anwohner attraktiv sei.



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