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Bagger rollen für schnelles Internet in Springe

SPRINGE. Der von Stadt und Region vor einem Jahr angekündigte Breitbandausbau in schlechter versorgten Ortsteilen geht in die nächste Runde:

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Allein in Boitzum, Holtensen, Wülfinghausen und Eldagsen sollen bis Ende 2018 insgesamt 487 Haushalte angeschlossen, weitere gut 100 Privatgrundstücke und 32 Unternehmen sollen im gleichen Zeitraum an anderen Orten mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (40 im Upload) angeschlossen werden.

In diesen Tagen sollen die nötigen Tiefbauarbeiten starten. Insgesamt investiert die Telekom demnach 700 000 Euro im Stadtgebiet. Weil sich das für das Unternehmen nicht in voller Höhe lohnt, schießen Region Hannover sowie Bund und Land über Fördergelder 294 000 Euro zu.

Mit dem Geld soll das teils große Gefälle innerhalb des Stadtgebiets begradigt werden: Denn während große Teile von Kernstadt und Dahle, Alferde, Altenhagen I, Alvesrode, Völksen, Bennigsen, Lüdersen, Eldagsen Mittelrode und Gestorf entweder von der Telekom oder von Vodafone (per Kabel) sowie Htp mit Breitband versorgt sind, gibt es nicht nur in Boitzum, Holtensen, Eldagsen und Wülfinghausen größere Lücken bei der Telekom. Bis Ende kommenden Jahres will das Unternehmen sich in Eigenregie außerdem um 100-Mbit-Nachrüstungen für die Verteiler nördlich des Springer Bahnhofs kümmern – genau wie in Völksen (Nähe Steinhauer Straße) und Bennigsen (Am Bahnhof).

Gemeinsam mit der Stadt Springe plant die Region Hannover derzeit eine weiteres großes Ärgernis zu beseitigen: die Zweiteilung von Altenhagen I. Dort hat das Dorf südlich der Bundesstraße 217 einen schnellen Anschluss. Der deutlich kleinere Teil nördlich (Bereich Mühlenbusch) aber nicht. Auch dort wolle man sich um eine Lösung bemühen, so die Stadt: Man rechne im ersten Quartal 2018 mit dem Förderbescheid, danach könnten die Arbeiten erfolgen. Stadt und Region müssen die Zuschüsse allerdings mit einem Eigenanteil unterstützen.

Keinen Bedarf sieht die Region in den Gewerbezonen im Stadtgebiet: Dort seien „oftmals bereits Breitbandinfrastrukturen vorhanden, sodass Unternehmen einen direkten Anschluss ans Glasfasernetz bei einem Telekommunikationsunternehmen beauftragen können“, heißt es in einer Mitteilung.




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