weather-image
22°

B 217-Baustelle:Spätestens Freitag soll der Spuk vorbei sein

SPRINGE. Ursprünglich war geplant, dass der Verkehr am Dienstag wieder ganz normal über die Bundesstraße 217 rollt: auf beiden Fahrspuren, mit allen Abfahrten, ohne Beeinträchtigungen. Daraus wurde aber nichts.

Alles auf einer Spur: Bis Mittwoch bleibt die B 217 halbseitig gesperrt. Auf der rechten Spur fehlen zudem noch die Markierungen. Die sollen am Dienstag folgen. Wenn es das Wetter zulässt. FOTO: MISCHER
Mischer

Autor

Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Der Dauerregen am Montag hat dafür gesorgt, dass die provisorischen Fahrbahnmarkierungen nicht entfernt und die neuen noch nicht aufgetragen werden konnten. Deshalb rollt der Verkehr am Dienstag noch, anders als geplant, auf der Hameln-Spur. Am Mittwoch soll sich das ändern – wenn das Wetter mitspielt.

„Wir gehen davon aus, dass es am Dienstag trocken genug ist – und dass die Arbeiten an den Fahrbahnmarkierungen gemacht werden können“, sagt Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereichs Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Dann würden die Sperrungen der Auffahrten abgebaut und anschließend beide Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben – im Idealfall morgen, allerspätestens Freitag.

Die Asphaltarbeiten sind, so der Experte, allesamt erfolgreich abgeschlossen. Brockmann geht davon aus, dass die Asphaltdecke nun im Idealfall bis zu 15 Jahre lang hält. Das sollte sie eigentlich, wie berichtet, ohnehin – Sachverständige hatten jedoch nach der jüngsten Reparatur winzige Haarrisse entdeckt, die früher oder später zu ernsten Problemen geführt hätten. „Mit bloßem Auge konnte man da noch nichts sehen – aber in den nächsten Jahren wäre das Thema akut geworden“, sagt Brockmann. Grund für die Probleme waren offenbar Fehler bei der jüngsten Fahrbahnsanierung vor sechs Jahren. Den Löwenanteil der Sanierung zahlte, wie berichtet, tatsächlich die Baufirma von damals – und zwar im Rahmen der Gewährleistung.

Laut der zuständigen Behörde haben die mit den Bauarbeiten verbundenen Umleitungen weder zu größeren Staus noch zu anderen übermäßigen Beeinträchtigungen geführt.

Lediglich Gewerbebetriebe an der Osttangente hätten ihren Unmut über die neuerlich beeinträchtigte Erreichbarkeit geäußert.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt