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B 217 bei Völksen: Land will Auffahrt prüfen

VÖLKSEN. Die Stadt drängt darauf, dass die B-217-Auffahrt in Völksen entschärft wird. Sobald die marode Brücke in der Steinhauer Straße erneuert wird, sei die Zeit gekommen, auch den Zubringer zu überplanen.

Foto: Archiv

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat der Stadt eine „grundsätzliche Berücksichtigung“ zugesagt – ein Zeitfenster, wenn es losgehen könnte, gibt es jedoch noch nicht.

Das Thema kam bei der Sitzung des Planungsausschusses vor drei Wochen auf den Tisch. Es ist nicht neu – die beiden Auffahrten in Völksen werden seit Jahren als Gefahrenstelle gesehen.

Die Stadt-Mitarbeiterin Sabine Kirchmann sagte den Politikern zu, noch einmal bei der zuständigen Landesbehörde nachzuhaken. Jetzt liegt ihre Antwort vor.

Demnach steht das Landesamt dem Wunsch „sehr skeptisch“ gegenüber. Um einen eigenen Fahrstreifen für die Auffahrer zu erhalten, müsste die eigentlich zweispurige Bundesstraße an der Stelle verengt werden – für den normalen Verkehr stände dann nur noch eine Spur zur Verfügung.

In Völksen ist das wegen des kurvigen Geländes schwierig – dass nur noch eine Fahrbahn zur Verfügung steht, wäre nicht von weitem sichtbar. Damit wäre am Ende nichts gewonnen: Eine Gefahrenquelle fiele weg, dafür entstände eine neue.

Trotzdem ist es nicht ausgeschlossen, dass sich die Situation mittelfristig ändert. Zumindest die nördliche Auffahrt (die, an der das Neubaugebiet Bosselweg liegt) könnte überplant werden, wenn die Brücke erneuert wird, regen die Fachleute von der Stadt an. Kirchmann hat die Landesbehörde darauf jetzt noch einmal hingewiesen. Allerdings: „Ein Realisierungshorizont, wann diese Maßnahme in die konkrete Planung und Umsetzung kommt, kann nicht angegeben werden.“



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