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Jugendzentrum soll nach den Sommerferien ins Schulzentrum Süd verlegt werden

Ausschuss ebnet Weg für Umzug

Springe (ric). Der Jugendhilfeausschuss hat den Weg frei gemacht für den anfangs umstrittenen Umzug des Jugendzentrums von der Roten Schule ins Schulzentrum Süd und die damit verbundene Schaffung neuer Krippenplätze. Die Mitglieder stimmten nach kurzer Diskussion geschlossen bei einer Enthaltung für diese Lösung.


Gegen den Umzug hatte sich in vorangehenden Debatten die SPD ausgesprochen. Zu dezentral sei der Standort, abends zu schwer zu erreichen. Vor allem Fraktionschefin Katrin Kreipe hatte sich wiederholt gegen das Vorhaben der Verwaltung gestellt. Den Ausschlag für das Umdenken bei ihren Parteifreunden lieferte nun offenbar das einstimmige Votum des Jugendparlaments, das die neuen Räume für geeignet hält – vor allem, um dort größere Veranstaltungen durchzuführen, was bislang mitten in der Stadt nicht möglich war. „Die Vorteile überwiegen am Zentrum Süd“, sagte Jugendbürgermeister Marvin Gouraud, der im Ausschuss noch einmal angehört wurde. Kritische Worte äußerte nur Carsten Marock (SPD), der gegenüber der Verwaltung bemängelte, dass das Jugendparlament erst auf Drängen seiner Fraktion überhaupt befragt worden sei. Für Amtsleiterin Dagmar Wiese-Cordes offenbar naheliegend: „Der Umzug von Verwaltungsteilen gehört zu unserem operativen Geschäft.“ Marock kritisierte zudem, dass noch keine Kostenkalkulation vorliege. Der Umzug, antwortete Wiese-Cordes, werde vom Betriebshof durchgeführt. Bei der Ausstattung würden Synergieeffekte genutzt – schließlich können sowohl die Sozialarbeiter der Hauptschule als auch die Stadtjugendpfleger das Inventar nutzen.

Einzig die Ausschussvorsitzende Antje Cordts (SPD) enthielt sich der Stimme – es gebe noch keinen neuen Fraktionsbeschluss. Zuvor hatte sie unter anderem mit Kreipe das Schulzentrum Süd besucht. Am 28. Mai wird im Verwaltungsausschuss beraten.



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