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Alvesröder Einrichtung leidet unter „Nachwuchsmangel“ / Übriges Vereinsvermögen geht an den Kinderschutzbund

Aus für den Spielkreis: Trägerverein soll aufgelöst werden

Alvesrode (zett). Das Schicksal des Spielkreises Alvesrode ist besiegelt. Auf der Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des Trägervereins am 11. Mai (NDZ berichtete) steht nur ein einziger Tagesordnungspunkt: die eigene Auflösung.


Ortsbürgermeister Peter Stauß, der sich mit seinen Ortsratskollegen für den Spielkreis eingesetzt hatte, macht sich keine Illusionen über die Bedeutung dieses Schrittes: „Wenn der Träger nicht mehr existiert, wird auch der Betrieb eingestellt werden“, sagte Stauß der NDZ. Die Stadtverwaltung prüfe momentan die Nachnutzung der Räume als Kinderkrippe.

Um den Auflösungsbeschluss fassen zu können, müssen laut Satzung mindestens 50 Prozent der Vereinsmitglieder bei der Versammlung anwesend sein: „Wir bitten Sie daher, an dieser Sitzung teilzunehmen, um eine unnötige Verzögerung der Angelegenheit zu vermeiden“, schreibt die Vorsitzende Gabriele Witte in ihrer Einladung. Denn wenn zu wenig Mitglieder kommen, müsste innerhalb von zehn Tagen eine zweite Versammlung einberufen werden, bei der die Quote dann nicht mehr gilt. Löst sich der Verein auf, soll sein Restvermögen an den Kinderschutzbund Springe fließen, der es für wohltätige Zwecke ausgeben muss.



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