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Stadt legt den Rotstift an und streicht Sanierung – Anlieger freuen sich darüber

Aufatmen an der Fünfhausenstraße

Springe (ric). Nicht immer ist Geldmangel ein Grund zur Traurigkeit: Die Anwohner der Fünfhausenstraße zumindest reagieren erleichtert auf die Ankündigung der Stadt, die Sanierung „ihrer“ Straße auf Eis zu legen.

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Bei seiner Haushaltsrede hatte Bürgermeister Jörg-Roger Hische angekündigt, das eigentlich fest eingeplante Projekt mangels Mitteln zur Gegenfinanzierung von der Liste zu streichen. „Das hört sich für uns positiv an“, findet der Sprecher der Anlieger, Hans Kalusche. Damit sei zumindest ein Etappensieg errungen – wenngleich man sich nicht darauf ausruhen könne. Kalusche ist sich sicher: „Eines Tages wird die Sanierung kommen.“ Fest steht für ihn auch, dass die Stadt irgendwann in nächster Zeit Geld für die Unterhaltung der Fahrbahn ausgeben muss, allein um die Verkehrssicherung zu gewährleisten. Weiterhin sind die Hauseigentümer jedoch der Meinung, die Pläne einer Komplettsanierung mit Auskofferung des Untergrunds seien überzogen. Schließlich würden 27 Betroffene je nach Größe ihrer Grundstücke mit durchschnittlich 10 000 Euro zur Kasse gebeten werden.

Monatelange Proteste hatten Anfang des Jahres bereits einmal etwas gebracht: Die Zierkirschen sollten entgegen ersten Überlegungen stehen bleiben. Im August hatten die Anlieger dann ein erstes großes Treffen organisiert, zu dem sie sich einen externen Verkehrsingenieur einluden. Der unterstützte sie in ihrer Ansicht, nach der eine Komplettsanierung nicht notwendig sei, wohl aber die Erneuerung der Deckschicht. Die Anwohner hatten einen Anwalt eingeschaltet, der sich zuletzt kurz vor Weihnachten mit dem Wirtschaftsministerium auseinander setzte.

Kalusche appelliert an die Stadt, nach eigenem Vorbild zu agieren und den Asphalt wie an der Industriestraße kostengünstig zu erneuern. Und er wünscht sich mehr Sensibilität: „Nur weil in unserer Nachbarschaft viele Häuser stehen dürfen wir nicht dafür bestraft werden.“



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